„The Fast and the Furious”: Historischer Action-Dreh auf Kuba

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Bislang besteht „The Fast and the Furious” aus sieben Kinofilmen und zwei Kurzfilmen. Für den achten Kinofilm wurde nun auf Kuba gedreht. (Foto: chip.de)

Havanna, 26. April 2016 – Der Annäherungsprozess zwischen den USA und Kuba erfasst nun auch den Film: In Havanna ist erstmals für die US-Action-Filmreihe “The Fast and the Furious” gedreht worden. Die Hafenpromenade in Havanna, der Malecón, bildete am Wochenende die Kulisse.

Die Kubaner verfolgten gespannt die Dreharbeiten für den achten Teil des Autoaction-Franchises von Universal Pictures, dessen wiederkehrendes Element wilde Straßenrennen sind. Gerade auf dem lateinamerikanischen Markt ist die Filmreihe sehr erfolgreich. Der Ausstrahlungsstart des Films ist für April 2017 geplant.

Große Teile der Altstadt Havannas wurden von den Dreharbeiten in Beschlag genommen. Schon Ende 2015 wurden Autos „gecastet”, die in den 1950er Jahren produziert worden waren und ein Markenzeichen im Straßenbild Havannas sind.

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2013 war der Hauptprotagonist der ersten Teile, Paul Walker, bei einem Autounfall gestorben, weshalb unklar war, ob es Fortsetzungen von „The Fast and the Furious” gibt. US-Schauspielerin Michelle Rodríguez zeigte sich von der Warmherzigkeit der Menschen auf Kuba beeindruckt: „Das ist eine kleine Erinnerung an etwas, was man in einer materialistischen Welt nicht so findet: Herz.”

Den Dreharbeiten ging ein regelrechter Kampf der Universal-Studios um eine historische Dreherlaubnis auf der kommunistischen Insel Kuba voraus. Der achte Teil von „The Fast and the Furious” ist der erste Hollywood-Streifen seit den 60er-Jahren, der auf kubanischem Terrain gedreht wurde.

Im März hatte Barack Obama als erster US-Präsident seit fast 90 Jahren den sozialistischen Karibikstaat besucht und vom endgültigen Ende des Kalten Kriegs gesprochen. Staatschef Raúl Castro verfolgt einen behutsamen Öffnungsprozess, erlaubt mehr privates Unternehmertum und will mit mehr Tourismus die Einnahmen stärken. Im Kulturbereich war zuletzt vor allem das erste Konzert der „Rolling Stones” in Havanna ein Höhepunkt für die Kubaner, zu dem Gratis-Konzert kamen nach Schätzungen über 400 000 Menschen. (dmz/sw mit Material von dpa)

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