Trump kämpft mit härteren Bandagen gegen illegale Zuwanderung

Im amerikanischen Grenzbereich entdeckter illegaler Zuwanderer (Foto: mixedvoces.com)

 

Washington, 5. Dezember 2017 – Im ersten Amtsjahr der Regierung von US-Präsident Donald Trump hat die illegale Zuwanderung über die US-Südgrenze zu Mexiko nach Darstellung des Heimatschutzministeriums abgenommen.

Die Grenzpolizei habe etwa mehr als 300 000 Menschen entlang der mehr als 2000 Meilen lange Grenze aufgegriffen – und damit um etwa ein Drittel weniger als noch ein Jahr zuvor, teilte das Ministerium am Dienstag in Washington mit.

„Wir haben historisch niedrige Zahlen gesehen, in diesem Jahr, ein Rückgang um fast 30 Prozent“, sagte Staatssekretär Ronald Vitiello. Es gebe jedoch Besorgnis über in den vergangenen Monaten wieder gestiegene Zahlen von Minderjährigen, die alleine oder in Begleitung eines Erwachsenen über die Grenze kämen.

Seit Trump im Amt sei, hätten die Grenzbehörden härter durchgegriffen. Seit Amtsantritt am 20. Januar sei es zu 110 000 Festnahmen gekommen, fast 33 000 mehr als ein Jahr zuvor. Alleine 796 davon seien Mitglieder der berüchtigten Kriminellen-Gang MS-13 gewesen. Die USA kämpfen an ihrer Südgrenze vor allem mit Drogenkriminalität und illegalem, grenzüberschreitendem Waffenhandel. (dpa/dmz/hl)

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