Amerika

Drei Italiener seit Ende Januar in Mexiko vermisst

Trotz aller Proteste:  Bisher hat die Polizei kaum etwas  gegen die Entführungen in Mexiko ausrichten können (Foto: Al Momento)

Guadalajara, 20. Februar 2018 – Im Westen Mexikos sind drei Italiener spurlos verschwunden. Die Behörden im Bundesstaat Jalisco prüften, was mit den seit Ende Januar Vermissten geschehen sein könnte, sagte ein Vertreter der dortigen Regierung am Montag (Ortszeit).

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Von Drogenkartell verschleppte Ermittler in Mexiko wurden getötet

Die beiden verschleppten Ermittler sind tot (Foto: SDPnoticias)

Mexiko-Stadt, 19. Februar 2018 – Nun ist es schreckliche Gewissheit: Die beiden Anfang des Monats entführten Ermittler sind tot.  Bei den im Bundesstaat Nayarit entdeckten Leichen handele es sich um die beiden verschleppten Agenten, teilte die Generalstaatsanwaltschaft nach Auswertung der Gentests am Sonntag mit.

 

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Schweres Nachbeben im Südwesten Mexikos

Das Epizentrum des Bebens lag erneut im Bundesstaat Oaxaca  (Foto: Twitter: @SismologicoMX)

Mexiko, 19. Februar 2018 – Schreck in der frühen Morgenstunde: Erneut hat ein schweres Erdbeben den Südwesten Mexikos erschüttert. Das Beben ereignete sich nach Angaben des mexikanischen Erdbebeninstituts in der Nacht zum Montag gegen 00.56 Uhr und hatte eine Stärke von 6,0.

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Erneut heftiges Beben in Mexiko – Hubschrauber mit Innenminister abgestürzt

13 Menschen starben am Boden unter dem abgestürzten Regierungshubschrauber (Foto: animalpolitico.com)

Mexiko-Stadt/Pinotepa Nacional , 17. Februar 2018 – Vielen Mexikanern steckt die Angst seit den schweren Beben im letzten Jahr noch in den Knochen – da zittert schon wieder die Erde. Diesmal ging es recht glimpflich aus: Beim Erkundungsflug des Innenministers kommt es aber zu einem Unglück mit 13 Toten am Boden.

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Oxfam nach Missbrauchs- und Korruptionsvorwürfen unter Druck

Oxfam ist ein internationaler Verbund von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen mit Sitz in Oxford (Foto: merinews.com)

Von Silvia Kusidlo und Vivian Chang

Oxford, 14. Februar 2018 – Für Oxfam kommt es knüppeldick: Der Hilfsorganisation wird nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs ein Mangel an Moral vorgeworfen. Eine Star-Botschafterin tritt zurück, Spender drohen abzuspringen – und der Präsident von Oxfam International wird wegen Korruption verhaftet.

 

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Oxfam-Präsident wegen Korruptionsvorwürfen in Guatemala verhaftet

Der Oxfam-Präsident Juan Alberto Fuentes Knight sitzt nun wegen Korruption in Untersuchungshaft (Foto: elespanol.com)

Guatemala-Stadt/London, 14. Februar – Die Hilfsorganisation Oxfam kommt nicht zur Ruhe: Nach dem Skandal um Sexpartys nehmen die Ermittler nun den Präsidenten fest. Gemeinsam mit seinen Kabinettskollegen soll er sich während seiner Zeit als Finanzminister in Guatemala bestechen lassen haben.

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Guatemalas Ex-Präsident Colom wegen Korruption verhaftet

Der ehemalige guatemaltekische Präsident sitzt nun auch hinter Gittern (Foto: Soy502)

Guatemala-Stadt, 13. Februar 2018 – Eine UN-Kommission ermittelt seit Jahren gegen korrupte Politiker. Guatemalas Ex-Präsident Pérez sitzt schon hinter Gittern, jetzt wird auch sein Vorgänger festgenommen. Beim Bau eines Nahverkehrssystems soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein.

Wegen Korruptionsvorwürfen sind der ehemalige guatemaltekische Präsident Álvaro Colom und fast sein gesamtes früheres Kabinett verhaftet worden.

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Richter genehmigt anonyme Jury im Prozess gegen „El Chapo“

In New York sitzt „El Chapo“ abgeschirmt in einer Einzelzelle im Hochsicherheitsgefängnis in Manhattan (Grafik: imagen televisión)

New York, 6. Februar 2018 – Die zwölf Geschworenen im bevorstehenden Prozess gegen Joaquín „El Chapo“ Guzmán werden anonym über das Schicksal des mexikanischen Drogenbossses entscheiden können.

Richter Brian Cogan genehmigte am Montag einen entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft, wie die Justizbehörde am Dienstag mitteilte.

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Kolumbiens ELN-Rebellen bekennen sich zu Anschlag auf Polizeiwache

Ehrenwache bei der Beerdigung der getöteten Polizisten in Barranquilla (Foto: Twitter / Polizei Barranquilla)

Barranquilla, 29. Januar 2018 – Die kolumbianische Guerillaorganisation ELN hat den tödlichen Bombenanschlag auf eine Polizeiwache in der Hafenstadt Barranquilla für sich reklamiert. In der Nacht auf Montag veröffentlichte die linke Rebellengruppe ein Bekennerschreiben.

Die Behörden prüften die Authentizität des Schreibens, sagte Präsident Juan Manuel Santos.

 

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Kokain auf deutschem Frachter vor kolumbianischer Küste entdeckt

Der Frachter der Hamburger Reederei Hapag Lloyd vor der Küste Kolumbiens (Foto: Kolumbianische Marine)

Cartagena, 29. Januar 2018 – Sicherheitskräfte haben an Bord des deutschen Frachters „Rotterdam Express“ vor der Küste Kolumbiens rund 185 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Fremde Männer hatten sich an Bord geschmuggelt.

Der Kapitän des Containerschiffs der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd habe die Behörden alarmiert, als bei einer Sicherheitsprüfung fremde Personen an Bord entdeckt worden seien, teilte die Marine des südamerikanischen Landes am Wochenende mit.