Wirtschaft

Vor WTO-Treffen: Wirtschaft hofft auf Fortschritte bei Internethandel

Beim Internethandel hat jedes Land bisher seine eigenen Regeln (Foto: Jorma Bork  / pixelio.de)

Berlin, 8. Dezember 2017 – In der kommenden Woche kommt die Welthandelsorganisation in Buenos Aires zusammen. Dabei geht es auch um Internethandel: Von einem Abbau von Handelsbeschränkungen würden auch Verbraucher profitieren, meinen Wirtschaftsverbände.

Wirtschaftsverbände hoffen beim Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) in der kommenden Woche in Argentinien auf den Abbau von Handelshemmnissen im weltweiten Online-Handel.

Amerika

Ford brüskiert Trump mit Verlagerung von E-Autobau nach Mexiko

Produktionshalle bei Ford in den USA (Foto: Sam VarnHagen /Ford Motor Company)

New York, 8. Dezember 2017 – Der zweitgrößte US-Autohersteller Ford will Elektroautos entgegen früherer Pläne nun doch in Mexiko produzieren. Das verriet Ford-Manager Jim Farley im Interview mit dem „Wall Street Journal“.

Im Januar hatte der Konzern noch verkündet, sein Werk Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan zur Hauptfertigungsstätte für E-Autos zu machen.

 

Deutschland

Deutsche Firmen wollen trotz Nafta-Sorgen in Mexiko investieren

In Mexiko sind über 1900 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung registriert, darunter auch Riesen wie BASF (Foto: Herdis Lüke)

Mexiko-Stadt, 7. Dezember 2017 – Die Zukunft des Freihandels steht in den Sternen, und die Sicherheitslage hat sich rapide verschlechtert. Deutsche Unternehmen sehen dennoch weiterhin gute Geschäftschancen in Mexiko.

Die Zukunft des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) ist ungewiss, die Sicherheitslage schlecht – trotzdem setzen viele deutsche Unternehmen weiter auf Mexiko.

Wirtschaft

Industrie- und Handelskammertag warnt vor WTO-Lähmung durch die USA

Die Vereinigten Staaten beklagen bei Importen vor allem aus China „unfaire“ Praktiken und Dumpingpreise (Foto: Bernd Sterzl  / pixelio.de)

Berlin, 5. Dezember 2017 – Die USA fahren unter Präsident Trump zunehmend eine Politik der wirtschaftlichen Abschottung. Für den Deutschen Industrie- und Handelskammertag ist das alarmierend – auch was die Zukunft der Welthandelsorganisation anbetrifft.

Wirtschaft

WTO will Staatsgelder für illegale Fischerei kappen

Rotbarsch im Supermarkt (Foto: Jan von Bröckel  / pixelio.de)

Von Christiane Oelrich

Genf, 4. Dezember 2017 – Immer mehr Industrieschiffe rangeln um immer weniger Fisch, und viele davon sind teils illegal und mit staatlichen Subventionen unterwegs. Dem will die Welthandelsorganisation (WTO) bei ihrer Ministertagung in Buenos Aires vom 10. bis 13.

Amerika

Argentinien verweigert NGO-Akkreditierungen zu Welthandelskonferenz

Argentinien ist Gastgeber der Welthandelskonferenz vom 10. bis 13. Dezember in Buenos Aires (Foto: WTO)

Buenos Aires/Genf, 2. Dezember 2017 – Zum ersten Mal verweigert ein Gastgeberland die Teilnahme von NGOs an einer WTO-Ministerkonferenz. Die Regierung in Buenos Aires gibt eine „disruptive“ Einstellung der Ausgeschlossenen als Grund an.

Die argentinische Regierung hat Vertretern mehrerer internationaler Nichtregierungsorganisationen (NGO) die Akkreditierungen zur Welthandelskonferenz in Buenos Aires verweigert.

 

Wirtschaft

Pazifik-Partner rücken ohne USA zusammen  

Die Staats und Regierungschefs der 21 Apec-Staaten auf ihrem Gipfeltreffen in Vietnam (Foto: Apec)

Da Nang, 12. November 2017 – Beim Asien-Pazifik-Gipfel wird deutlich, dass sich die Region neu sortiert. Nach Trumps Rückzug vom TPP-Abkommen rückt der Rest der Partner enger zusammen. Aber einfach wird das nicht.

Der Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem geplanten Pazifik-Handelsabkommen TPP lässt die restlichen Partner enger zusammenrücken.

Mexiko

BMW eröffnet Ausbildungszentrum am neuen Werk in Mexiko

Von links: BMW-Werksleiter Hermann Bohrer, BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree, Juan Manuel Carreras López, Gouverneur von San Luis Potosi, Enrique Cabrero Mendoza, Direktor von CONACYT, und der Bildungsminister von San Luis Potosí,  Joel Ramírez Díaz (Foto: BMW Group)

San Luis Potosí, 10. November 2017 – Eineinhalb Jahre vor dem Produktionsstart im neuen Werk in Mexiko hat der Autokonzern BMW sein Ausbildungszentrum in San Luis Potosí eröffnet.

Wirtschaft

Mexiko: Größtes Ölfeld seit 15 Jahren auf Festland entdeckt

Logo von Pemex am Hochhaus der-Zentrale in Mexiko-Stadt (Foto: El Economista)

Tula, 3. November 2017 – Der mexikanische Ölkonzern Pemex hat im Osten des Landes ein großes Ölfeld entdeckt. In dem Gebiet im Bundesstaat Veracruz werden 350 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl und Äquivalente vermutet, wie der Staatskonzern am Freitag in Tula (Hidalgo) mitteilte.

Amerika

Kuba wirbt rund zwei Milliarden Dollar an Auslandsinvestitionen ein

In der Altstadt von Havanna (Foto: Pinterest)

Havanna, 31. Oktober 2017 – Trotz des US-Handelsembargos hat Kuba im laufenden Jahr rund zwei Milliarden US-Dollar (1,72 Mrd Euro) an ausländischen Direktinvestitionen erhalten. „Das beweist, dass trotz der Versuche der US-Regierung, die Blockade zu verstärken und Kuba zu isolieren, unser Land ein wachsendes Interesse als Investitionsziel schürt“, sagte Außenhandelsminister Rodrigo Malmierca.

 

Amerika

Autolobby startet Kampagne gegen Trumps Nafta-Pläne

„Driving American Jobs“: Die Kampagne der amerikanischen Autobauer (Foto: Screenshot)

Washington, 24. Oktober 2017 – Donald Trumps Dauerkritik am nordamerikanischen Freihandelspakt Nafta sorgt für Gegenwind aus der Autoindustrie. Ein Lobby-Bündnis aus Branchenverbänden startete die Kampagne „Driving American Jobs” – ein klares Bekenntnis zum Handelsabkommen der USA mit Kanada und Mexiko.

Amerika

Stürme und Beben treffen Swiss Re schwer – Hoffen auf Preiswende

Allein in Mexiko-Stadt sind bei dem Beben vom 19. September 38 Gebäude eingestürzt, darunter auch zahlreiche Bürohäuser, und mehr als 200 beschädigt (Foto: Sreenshot / YouTube)

Zürich, 20. Oktober 2017 – Stürme und Erdbeben in Mittel- und Nordamerika treffen die Rückversichererbranche schwer. Allein bei Swiss Re beläuft sich die Versicherungssumme auf 3,6 Milliarden US-Dollar.

Deutschland

VW-Betriebsratschef Osterloh: E-Autos erst nur in einem Werk bauen

Bei VW wird darüber nachgedacht, ab 2020 Elektroautos in den USA und Mexiko zu produzieren (Foto: VW Mexiko)  Januar 2016

Wolfsburg, 18. Oktober 2017 – Elektroautos sind die Zukunft, da sind sich die meisten in der Autobranche einig. Aber muss jedes Werk selbst eines Riesen wie Volkswagen künftig E-Autos bauen, um nicht abgehängt zu werden?