Mexiko

Der Kampf gegen die Zeit: Der Kalifornische Schweinswal stirbt aus

Der bedrohte Schweinsval, in Mexiko „vaquita marina“ genannt (Foto: Sagarpa)

Von Carmen Peña

San Felipe, 8. Dezember 2017 – Nur noch 30 Kalifornische Schweinswale gibt es weltweit. Verzweifelt versuchen mexikanische Forscher, die wenigen Exemplare zu retten. Doch es gibt herbe, unerwartete Rückschläge.

Eine leichte Brise weht, als das Schiff „Odissea“ vom Hafen der mexikanischen Küstenstadt San Felipe ablegt.

Umwelt

Feigenkaktus als Notreserve in Zeiten des Klimawandels

Die Frucht des Feigenkaktus, in Mexiko „tuna“ genannt, ist süß und sehr saftig (Foto: FAO)

Rom, 1. Dezember 2017 – In Zeiten des Klimawandels sehen die Vereinten Nationen den Feigenkaktus als wichtige Notreserve. Die Kaktusart habe sich als Nahrungsquelle für Mensch und Tier bewährt, teilte die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) am Donnerstag mit.

 

Umwelt

Umweltsatellit Sentinel-5P zeigt Luftverschmutzung in hoher Auflösung

Dank Sentinel-5P kann Luftverschmutzung aus 800 Kilometern Höhe beobachtet werden (Foto: ESA)

Oberpfaffenhofen, 1. Dezember 2017 – Abgase, Vulkanwolken, Ozon – der neue europäische Umweltsatellit Sentinel-5P liefert besonders genaue Daten über die Luftqualität. So sollen auch die Folgen des Klimawandels genauer erforscht werden.

Der europäische Umweltsatellit Sentinel-5P hat nach seinem Start vor gut eineinhalb Monaten erste Bilder von bisher unerreichter Genauigkeit zur Luftverschmutzung auf der Erde geliefert.

Umwelt

Weltklimakonferenz bringt kleine aber wichtige Schritte

Letzter Tag des Weltklimagipfels COP23 in Bonn (Foto: COP23)

Bonn, 18. November 2017 – Die Weltklimakonferenz erstellte eine Zettelsammlung, aus der einmal ein Regelwerk für das Pariser Abkommen entstehen soll. Sie rang bis zuletzt um Finanzstrukturen – letztlich erfolgreich. In einem anderen Bereich wurden die Entwicklungsländer enttäuscht.

Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht.

Umwelt

Klare Worte der Entwicklungsländer vor Abschluss der Klimakonferenz

Der venezolanische Minister für Ökosozialismus und Wasser, Ramón Velásquez Araguayán auf dem Weltklimagipfel in Bonn (Foto: Inparques)

Bonn, 17. November 2017 – Kurz vor dem geplanten Ende der Weltklimakonferenz in Bonn an diesem Freitag sind noch wichtige Finanzfragen offen. Die Unterhändler rangen in der Nacht darum, auf welchen Wegen die Industrieländer den ärmeren Staaten künftig finanzielle Unterstützung geben sollten.

Deutschland

Große Länder-Allianz für den Kohleausstieg – „Fossil Deutschland“?

Kohlekraftwerk in Deutschland (Foto: Dirk Suhm / pixelio.de)

Von Jonas-Erik Schmidt und Christoph Driessen

Bonn, 16. November 2017 – Während Deutschland im Bann der Jamaika-Verhandlungen steht, präsentiert sich bei der Weltklimakonferenz in Bonn eine große Koalition gegen die Kohle. Ausgerechnet der Gastgeber glänzt mit Abwesenheit – „peinlich“, sagen Umweltschutzverbände.

Heftiges Gedränge herrscht am Donnerstag vor dem EU-Raum der Weltklimakonferenz in Bonn.

 

Deutschland

Bonn soll Paris umsetzen – Weltklimakonferenz eröffnet

(Von links): Der Regierungschef Fidschis Frank Bainimarama, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die UNFCCC-Generalsekretärin Patricia Espinosa bei der Eröffnung auf dem Podium (Foto: BMUB / Dominik Ketz)

Bonn, 6. November 2017 – 25 000 Teilnehmer, 195 Länder und eine Supermacht in Verweigerungshaltung: Die Weltklimakonferenz in Bonn ist ein Treffen, das es so in Deutschland noch nie gegeben hat.

Deutschland

Die Welt zu Gast in Bonn: Worum geht es beim Weltklimagipfel?

ICE mit COP23-Werbung bei der Ankunft in Bonn (Foto: Screenshot / Facebook bumb.bund)

Berlin/Bonn, 5. November 2017 – Während in Berlin die Jamaika-Parteien über den Klimaschutz streiten, arbeitet im westdeutschen Bonn die ganze Welt am Kampf gegen die Erderwärmung. Und zwar unter gehörigem Zeitdruck. Es geht diesmal vor allem ums Kleingedruckte – und um ein Signal in Trump-Zeiten.

Amerika

UN-Generalsekretär Guterres ruft zum Kampf gegen Klimawandel auf

UN-Generalsekretär Guterres ruft zum Kampf gegen Klimawand von der Zerstörung durch „Irma“, hier in Codrington in Barbuda ((Foto: UN / Rick Bajornas)

St. John’s, 8. Oktober 2017 – Wirbelsturm „Irma“ schlug eine Schneise der Zerstörung durch die Karibik. Der UN-Generalsekretär inspiziert die Schäden auf den Kleinen Antillen – und nimmt die internationale Gemeinschaft in die Pflicht.

Umwelt

Menschliche Aktivitäten können erhebliche Erdbeben verursachen

Fracking ist eine umstrittene Methode zur Öl- und Gasförderung, die Erdbeben verursachen kann (Foto: nofrackingmexico.org)

Durham, 4. Oktober 2017 – Gerade erst sorgten Erdbeben in Mexiko für schwere Zerstörungen, hunderte Menschen starben. Die Erdstöße hatten natürliche Ursachen – aber auch der Mensch kann Beben auslösen. Manchmal sogar erheblich starke.

Bergbau-Aktivitäten und das Anlegen großer Stauseen sind die am häufigsten erfassten Ursachen für menschengemachte Erdbeben.

 

Amerika

Hurrikan „Maria“ peitscht über Puerto Rico hinweg

Straße in San Juan nach Ankunft von Wirbelsturm „Maria“ (Foto: Screenshot/RT)

Von Denis Düttmann

San Juan, 20. September 2017 – Der gefährliche Wirbelsturm „Maria“ bringt heftigen Wind und starken Regen auf das US-Außengebiet in der Karibik. Dächer werden abgedeckt, Flüsse treten über die Ufer, Bäume knicken um. Die Regierung warnt vor dem schlimmsten Sturm der Geschichte.

Amerika

Wie entsteht ein Hurrikan?

Aufnahme des Hurrikans „Katrina“, der im August 2005 gewaltige Schäden im Südosten der USA, vor allem in New Orleans, anrichtete (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Offenbach, 9. September 2017 – „Irma“ hat sich zwar mittlerweile zu einem Hurrikan der Stufe vier abgeschwächt, bleibt aber trotzdem gefährlich. Und auf „Irma“ folgt der nächste Wirbelsturm „Jose“.

Amerika

Fast 400 neue Arten im Amazonas-Gebiet entdeckt

Der Flussdelphin ist vom Aussterben bedroht (Foto: LaReserva)

São Paulo, 10. September 2017 – Im brasilianischen Amazonas-Regenwald wird im Schnitt alle zwei Tage eine neue Tier- oder Pflanzenart entdeckt. In den Jahren 2014 und 2015 sind laut einem Report der Naturschutzorganisation WWF 381 neue Arten identifiziert worden. Darunter sind eine Springaffenart (Plecturocebus miltoni), ein Stachelrochen mit Bienenwabenmuster (Potamotrygon limai) und ein rosa Flussdelfin (Inia araguaiaensis).