Amerika

54 Delfine an der Küste Mexikos gestrandet – 21 verendet

Tote Delfine am Strand bei La Paz in Baja California (Foto: PROFEPA)

La Paz, 14. Februar 2018 – 54 Delfine sind in der Bucht von La Paz im Nordwesten Mexikos gestrandet. Für 21 der Meeressäuger kam jede Rettung zu spät, wie die Umweltbehörde am Dienstag mitteilte.

Helfer hätten die Delfine sofort in tiefere Gewässer gebracht, erklärte das Umweltamt.

Amerika

Kettenreaktion: Über dreißig Kondore in Argentinien vergiftet

Die 34 toten Kondore (Foto: Los Andes / Regierung Mendoza)

Mendoza, 23. Januar 2018 – Sie fraßen offenbar von einem vergifteten zerrissenen Schaf: In den argentinischen Anden sind 34 Kondore tot aufgefunden worden. Neben den Kondorkadavern seien auch ein toter Puma sowie ein totes Schaf gefunden worden.

Die Tiere wurden alle vergiftet, berichtete die Zeitung „Los Andes“ am Montag unter Berufung auf die Behörden der Provinz Mendoza.  

 

Amerika

Weltwirtschaftsforum beginnt mit Warnungen vor Protektionismus und Alleingängen

Der indische Ministerpräsident Narendra Modi auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Foto: World Economic Forum/Manuel Lopez)

Davos, 23. Januar 2018 – US-Präsident Trump ist noch gar nicht in Davos eingetroffen. Doch schon jetzt bestimmen seine Politik und deren mögliche Auswirkungen die Diskussionen auf dem Weltwirtschaftsforum.

Mit Warnungen vor der zunehmenden Abschottung einzelner Staaten hat in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) begonnen.

Amerika

Starkes Erdbeben vor Alaska – der befürchtete Tsunami blieb aus

Die Regierung eine Tsunami-Warnung heraus  – der blieb aber aus (Foto: Screenshot / tsunami.gov)

Juneau, 23. Januar 2018 – Ein starkes Seebeben im Pazifik versetzt Menschen in Alaska in Angst. Behörden raten zur Flucht auf Anhöhen. Stunden später die Entwarnung: Die gefürchtete Welle ist gerade einmal 20 Zentimeter hoch.

Ein Erdbeben der Stärke 7,9 hat am Dienstag den Meeresboden vor der Küste von Alaska erschüttert und in dem US-Bundesstaat Ängste vor einem Tsunami geweckt.

 

Mexiko

Der Kampf gegen die Zeit: Der Kalifornische Schweinswal stirbt aus

Der bedrohte Schweinsval, in Mexiko „vaquita marina“ genannt (Foto: Sagarpa)

Von Carmen Peña

San Felipe, 8. Dezember 2017 – Nur noch 30 Kalifornische Schweinswale gibt es weltweit. Verzweifelt versuchen mexikanische Forscher, die wenigen Exemplare zu retten. Doch es gibt herbe, unerwartete Rückschläge.

Eine leichte Brise weht, als das Schiff „Odissea“ vom Hafen der mexikanischen Küstenstadt San Felipe ablegt.

Umwelt

Feigenkaktus als Notreserve in Zeiten des Klimawandels

Die Frucht des Feigenkaktus, in Mexiko „tuna“ genannt, ist süß und sehr saftig (Foto: FAO)

Rom, 1. Dezember 2017 – In Zeiten des Klimawandels sehen die Vereinten Nationen den Feigenkaktus als wichtige Notreserve. Die Kaktusart habe sich als Nahrungsquelle für Mensch und Tier bewährt, teilte die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) am Donnerstag mit.

Umwelt

Umweltsatellit Sentinel-5P zeigt Luftverschmutzung in hoher Auflösung

Dank Sentinel-5P kann Luftverschmutzung aus 800 Kilometern Höhe beobachtet werden (Foto: ESA)

Oberpfaffenhofen, 1. Dezember 2017 – Abgase, Vulkanwolken, Ozon – der neue europäische Umweltsatellit Sentinel-5P liefert besonders genaue Daten über die Luftqualität. So sollen auch die Folgen des Klimawandels genauer erforscht werden.

Der europäische Umweltsatellit Sentinel-5P hat nach seinem Start vor gut eineinhalb Monaten erste Bilder von bisher unerreichter Genauigkeit zur Luftverschmutzung auf der Erde geliefert.

Umwelt

Weltklimakonferenz bringt kleine aber wichtige Schritte

Letzter Tag des Weltklimagipfels COP23 in Bonn (Foto: COP23)

Bonn, 18. November 2017 – Die Weltklimakonferenz erstellte eine Zettelsammlung, aus der einmal ein Regelwerk für das Pariser Abkommen entstehen soll. Sie rang bis zuletzt um Finanzstrukturen – letztlich erfolgreich. In einem anderen Bereich wurden die Entwicklungsländer enttäuscht.

Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht.

Umwelt

Klare Worte der Entwicklungsländer vor Abschluss der Klimakonferenz

Der venezolanische Minister für Ökosozialismus und Wasser, Ramón Velásquez Araguayán auf dem Weltklimagipfel in Bonn (Foto: Inparques)

Bonn, 17. November 2017 – Kurz vor dem geplanten Ende der Weltklimakonferenz in Bonn an diesem Freitag sind noch wichtige Finanzfragen offen. Die Unterhändler rangen in der Nacht darum, auf welchen Wegen die Industrieländer den ärmeren Staaten künftig finanzielle Unterstützung geben sollten.

 

Deutschland

Große Länder-Allianz für den Kohleausstieg – „Fossil Deutschland“?

Kohlekraftwerk in Deutschland (Foto: Dirk Suhm / pixelio.de)

Von Jonas-Erik Schmidt und Christoph Driessen

Bonn, 16. November 2017 – Während Deutschland im Bann der Jamaika-Verhandlungen steht, präsentiert sich bei der Weltklimakonferenz in Bonn eine große Koalition gegen die Kohle. Ausgerechnet der Gastgeber glänzt mit Abwesenheit – „peinlich“, sagen Umweltschutzverbände.

Heftiges Gedränge herrscht am Donnerstag vor dem EU-Raum der Weltklimakonferenz in Bonn.

Deutschland

Bonn soll Paris umsetzen – Weltklimakonferenz eröffnet

(Von links): Der Regierungschef Fidschis Frank Bainimarama, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die UNFCCC-Generalsekretärin Patricia Espinosa bei der Eröffnung auf dem Podium (Foto: BMUB / Dominik Ketz)

Bonn, 6. November 2017 – 25 000 Teilnehmer, 195 Länder und eine Supermacht in Verweigerungshaltung: Die Weltklimakonferenz in Bonn ist ein Treffen, das es so in Deutschland noch nie gegeben hat.