Bundesratspräsident Tillich besucht Mexiko und Kuba

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Der Präsident des Bundesrates und sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich kommt im Rahmen des Deutsch-Mexikanischen Jahres nach Mexiko und Querétaro (Foto: Facebook Sachsen.de)

 

Dresden, 8. September 2016 – Der Präsident des Bundesrates und sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich reist vom 10. bis zum 18. September nach Mexiko und Kuba. Begleitet wird Tillich von einer rund 65-köpfigen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Das teilte die Sächsische Staatskanzlei am Freitag mit.

Die Reise diene dem Ausbau der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den beiden lateinamerikanischen Staaten. Auch der Freistaat Sachsen hat die Beziehungen zu Mexiko in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut. Der Außenhandel zwischen Mexiko und Sachsen betrug im Jahr 2015 knapp 475 Millionen Euro.

Bei seinem fünftätigen Besuch in Mexiko im Rahmen des Deutsch-Mexikanischen Jahres wird der Bundesratspräsident unter anderem mit dem Präsidenten des mexikanischen Senats, Pablo Escudero Morales, bei einer Sondersitzung des Senats am Dienstag (13. September) zusammenkommen. Geplant sind außerdem Gespräche mit Wirtschaftsminister Dr. Ildefonso Guajardo Villarreal, Bildungsminister Aurelio Nuño Mayer, Mitgliedern des Abgeordnetenhauses und weiteren Politikern sowie ein Besuch im Bundesstaat Querétaro, wo Tillich unter anderem mit Gouverneur Francisco Domínguez Servién zusammentreffen wird.

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Für Montagmorgen ist nach Angaben der Deutschen Schule Alexander von Humboldt ein Besuch des Bundesratspräsidenten im Campus La Herradura geplant. Er werde die Schule besichtigen, deren Repräsentanten sprechen und an einer Diskussionsrunde mit Schülern teilnehmen, teilte die Pressesprecherin der Einrichtung, Patricia Münch mit.

Außerdem besichtigt er das Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores der Universtität Monterrey, welches mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau kooperiert. „Mexiko und Deutschland sind beides große föderale Staaten, die mit ihrer Innovationsfähigkeit und Exportstärke gegenseitig von ihrem Wissen profitieren können“, erklärte Tillich im Vorfeld der Reise. „Und auch Sachsen und Mexiko können ihre Kooperationen noch vertiefen. Beide Länder sind starke Automobilstandorte. Aber auch im Bereich der Energie- und Umwelttechnik sowie des Maschinenbaus und der Medizintechnik können wir noch stärker zusammenarbeiten.“

Wirtschaftsforum in Kuba

Am 15. September reist die Delegation weiter nach Kuba. Hier sind unter anderem Gespräche mit dem Präsidenten der kubanischen Nationalversammlung, Juan Esteban Lazo Hernández, und dem kubanischen Außenminister, Bruno Rodríguez Parilla, geplant. Im Rahmen von Treffen mit dem Minister für Wirtschaft und Planung, Ricardo Cabrisas, und dem stellvertretenden Außenhandelsminister, Antonio Carricarte, sowie eines gemeinsamen Wirtschaftsforums sollen zudem erste wirtschaftliche Kontakte geknüpft werden. „Kuba öffnet sich und verstärkte Kooperationen im wirtschaftlichen Bereich scheinen möglich“, so Tillich. „Wir haben jetzt die Gelegenheit, gemeinsam ein neues Kapitel in unseren Beziehungen aufzuschlagen, von dem wir alle profitieren.

Begleitet wird die Delegation aus Sachsen von den Dresdner Sinfonikern, die sechs Konzerte in Mexiko-Stadt, Querétaro und Havanna geben. Das erste Konzert wird am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr im Goethe-Institut, Tonalá 43, Colonia Roma Norte, aufgeführt.  Interprätiert werden werden Stücke von Enrico Chapela, Kurt Weill, Carlos Santana, Frank Zappa, Gabriel Pérez und Rolf Zielke aufgeführt. Dabei kommt es zu einer musikalischen Begegnung mit dem mexikanischen Saxofonquartett Cuarteto Nuevo de Saxofón MX  und dem Percussion-Trio von Ruy López-Nussa aus Havanna.  (dmz/hl)

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