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Star-Ermittler Garzón: „Der Fall Ayotzinapa ist eine Schande für die Menschheit“

Der spanische Jurist Baltasar Garzón während seiner Rede in Mexiko-Stadt (Foto: Al Momento)

Mexiko-Stadt, 24. Juni 2015 – Der spanische Jurist Baltasar Garzón ist zu Besuch in der mexikanischen Hauptstadt – und findet deutliche Worte zum Umgang der Regierung mit dem Studentenmassaker. „Es ist eine Schande für die Menschheit, dass der Staat darauf nicht überzeugend geantwortet hat“, so Garzón.

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Verteidigungsministerium: Unter den 43 Studenten aus Ayotzinapa war ein Soldat

Laut dem Verteidigungsministerium soll sich ein aktiver Soldat unter den entführten und mutmaßliche getöteten Studenten befunden habe. (Foto: Al Momento)

Mexiko-Stadt, 19. Juni 2015 – Fast neun Monate nach den Verschwinden der 43 Studenten aus Ayotzinapa räumt das Verteidigungsministerium ein, dass ein Soldat unter den Vermissten ist. Um wen es sich handelt und was er mit den Studenten zu tun hatte, bleibt unklar.

 

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„Kugeln und Schokolade“: Lila Downs singt über Gewalt in Mexiko

Das neue Album “Balas y chocolate” der US-mexikanischen Sängerin Lila Downs (Foto: liladowns.com)

Mexiko-Stadt, 24. März 2015 – Sängerin Lila Downs sorgt sich über die „Welle der Gewalt“ in ihrem Heimatland. In ihrem neuen Album „Balas y chocolate“ thematisiert sie unter anderem das Verschwinden der 43 Studenten. „Ich bin traurig über das, was passiert“, sagt die Latin-Grammy-Award-Gewinnerin.

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„Caravana 43“: Eltern der Studenten fordern Absage der Regionalwahlen

Ein Banner macht auf die “Caravana 43” aufmerksam. (Foto: almomento.mx)

Mexiko-Stadt/Washington, 24. März 2015 – Unter dem Motto „Caravana 43“ touren derzeit die Angehörigen der ermordeten Studenten durch die USA und werben um Unterstützung. Ein Vater fordert: In Guerrero sollten die anstehenden Regionalwahlen abgesagt werden. Würden sie stattfinden, hieße das „für Narco-Politiker“ zu stimmen.

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Sechs Monate nach Iguala: Nichts ist, wie es war

Kerzen brennen für die vermissten Studenten während einer Gedenkveranstaltung in Tepoztlán (Foto: Daniel Schlicht)

Tixtla, 24. März 2015 – Ein halbes Jahr ist seit dem Massaker an den Studenten vergangen. Die Angehörigen der jungen Leute schwanken zwischen Wut und Resignation. Viele der armen Indio-Familien leben mittlerweile auf dem Gelände der Schule in Ayotzinapa, spenden sich gegenseitig Trost.

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Ayotzinapa-Angehörige protestieren vor Menschenrechtskommission in USA

Bei der Anhörung vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission haben Demonstranten weitere Ermittlungen im Fall Ayotzinapa gefordert. (Foto: Daniel Cima / CIDH)

Washington, 20. März 2015 – „Lebend habt ihr sie genommen, lebend wollen wir sie zurück“: Die Angehörigen der mutmaßlich ermordeten Studenten geben nicht auf. Vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission in Washington haben sie Aufklärung verlangt.

 

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Expertenteam fordert weitere Suche nach Studenten

Das Expertenteam der IAKMR (v.l.n.r.): Claudia Paz y Paz, Carlos Beristáin, Francisco Cox Vial, Ángela Buitrago und Alejandro Valencia Villa (Foto: almomento.mx)

Mexiko-Stadt, 19. März 2015 – Das Expertenteam der interamerikanischen Menschrechtskommission fordert, die Suche nach den 43 verschleppten Studenten fortzusetzen. Außerdem solle die Tat als Verschwindenlassen eingestuft werden – damit wäre sie völkerrechtlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Expertenteam zum Fall Ayotzinapa nimmt Arbeit in Guerrero auf

 

Ermittler am abgesperrten Tatort in Iguala (Foto: almomento.mx)

Mexiko-Stadt, 3. März 2015 –  Die interamerikanische Menschrechtskommission hat eine Expertengruppe nach Guerrero entsandt, die das Verbrechen an den verschleppten Studenten untersuchen soll. Die Angehörigen schöpfen neue Hoffnung, dass nun „die Wahrheit über den Fall“ ans Licht kommt.

Das Expertenteam der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (IAKMR) zum Fall Ayotzinapa hat seine Ermittlungen vor Ort aufgenommen.