Vorhang auf für Filmfestival in Guanajuato

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Japan ist Gastland des diesjährigen Internationalen Guanajuato-Filmfestivals (Foto: Facebook)

Guanajuato, 14. Juli 2016 –  Ende Juli ist es wieder soweit: Eines der größten und renommiertesten Kinofestivals Lateinamerikas, das Internationale Filmfestival von Guanajuato (GIFF) jährt sich zum 19. Mal. Mexikanische wie internationale Stars, Sternchen und Celebrities werden auf den roten Teppichen von San Miguel de Allende und Guanajuato erwartet.

In den zwei Kolonialstädten des zentralmexikanischen Bundesstaates Guanajuato werden vom 22. bis 31. Juli neben Tausenden von Filmfans aus Mexiko und aller Welt auch viele japanische Gäste zu sehen sein: Gastland des diesjährigen „Festival Internacional de Cine Guanajuato“ ist Japan. Wie gewohnt zeigt sich auch die 19. Ausgabe des Filmfestivals vielseitig, offen und international. 204 Filme verschiedenster Genres aus 45 Nationen werden gezeigt. Die Auswahl erfolgte aus insgesamt 3500 eingesandten Streifen – das zeigt, wie beliebt und renommiert das GIFF mittlerweile ist.

Die Spielfilme sind in die Kategorien Nationale und Internationale Spielfilme sowie Nationale und Internationale Dokumentarfilme unterteilt, heimische Nachwuchs-Cineasten werden mit einer Extra-Kategorie „Guanajuato“ gefördert. Das Genre Kurzfilm ist ebenfalls breit vertreten, darunter viele Experimental-, Avantgarde-, Kinder- und Animationsfilme.

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Die hohe internationale Bedeutung des Filmfestivals spiegelt sich in der Auswahl der Streifen: Vom Film „Apprentice“ aus Singapur, der schon bei den Festspielen in Cannes gefeiert wurde, über „Death by Death“ aus Belgien, aufgeführt in Palm Springs und Monte Carlo, bis hin zu „Aloys“ des Schweizer Regisseurs Tobias Nölle, der auf der diesjährigen Berlinale viel Beachtung fand.

Auf der Liste der diesjährigen Preisträger stehen Namen wie Masato Harada, Namoi Kuwase, Kaori Momoi und Yoshiki Hayashi. In einer feierlichen Gala wird dem japanischen Regisseur Masato Harada für sein filmisches Schaffen das „Cruz de Plata“ (Silberkreuz) in Guanajuatos Juárez-Theater verliehen. Außerdem gibt Harado einen Meisterkurs im „Teatro Principal“, in dem er seine Erfahrungen und seinen Wissensschatz rund um die Filmkunst weitergibt.

Die 47-jährige Goldene Kamera-Preisträgerin Naomi Kawase ist eine der bekanntesten Regisseurinnen weltweit und lädt in Guanajuato zu einem Gespräch über ihre Filmographie und ihre Erfahrungen bei der Gründung des Kinovestivals im japanischen Nara ein.  Preisgekrönt wird auch das Allround-Talent Kaorie Mamoi aus Tokio, bekannt aus Filmen wie „Die Geisha“, die sich auch als Produzentin, Regisseurin, Sängerin, Drehbuchautorin und Designerin einen Namen gemacht hat.

Aber auch die mexikanischen Filmstars gehen nicht leer aus. Zum Beispiel Demián Bichir aus Mexiko-Stadt, spätestens seit seiner Oscar-Nominierung für „A Better Life“ 2012 international bekannt. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung im Juárez-Theater feiert sein neuester Film „7:9“ Premiere, außerdem wird Bichir in einem Meisterkurs jungen Aspiranten Schauspielunterricht geben.

Dolores Heredia aus La Paz, Heldin des mexikanischen Kinos der vergangenen Jahre, und bereits mehrfach preisgekrönt z.B. für „Santitos“ erhält für ihre schauspielerische Leistungen eine Ehrung in San Miguel de Allende. Mit einer Hommage für die Mexikanerinnen Patricia Reyes Spíndola und Evangelina Elizondo finden dieses Jahr besonders viele weibliche TV-und Kino Stars Beachtung.

Aber nicht nur Stars, Galas und Filme bietet das GIFF – abgerundet wird das Programm des Kinofestivals durch Vorlesungen, Workshops und Konferenzen, z.B. „Die Erinnerungen eines Jungen in Nagasaki“, von Yasuaki Yamashita, der die Atombombe überlebt hat.

Das „Project Glamour“ fördert junge mexikanische Designer und präsentiert Mode von Angel Grave, Mónica Lucia Medina sowie talentierten Designern aus. Natürlich gehört auch ein Top-Musik- und Partyprogramm dazu. Mehrere Bands rocken die Bühnen und zum Abschluss des Filmfestivals steigt eine große Party im Diego Rivera-Tunnel in Guanajuato.

Aufführungsorte sind in San Miguel de Allende vom 22. bis 26. Juli das Nationale Institut der Schönen Künste („Bellas Artes“), das grüne Stadtzentrum „Jardin Principal“ und das Santa Ana- sowie das Ángela Peralta-Theater. In Guanajuato wird vom 27. bis 31. Juli der rote Teppich im Juárez- und Cervantes-Theater,  im „Teatro Principal“, und auf der Vortreppe der Universität von Guanajuato ausgerollt.

Weitere Informationen zum Internationalen Filmfestival von Guanajuato gibt´s hier

Internationales Filmfestival von Guanajuato, San Miguel de Allende, 22.-26. Juli, Guanajuato, 27.-31. Juli, Eintritt zu öffentlichen Veranstaltungen: gratis, Tunnel-Fest kostenpflichtig (dmz/sw/hl)

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