300 Kilo Kokain geschmuggelt: Mexikaner in Australien festgenommen

Das Kokain war in Kakao- und Kaffeepulver-Lieferungen versteckt (Foto: Australische Bundespolizei)

 

Sydney, 30. November 2017 – In der australischen Stadt Melbourne sind zwei Mexikaner wegen des mutmaßlichen Imports von über 300 Kilogramm Kokain aus Mexiko festgenommen worden. Die Männer haben laut Polizei die Drogen im Wert von 105 australischen Dollar (ca. 67 Mio Euro) per Luftfracht eingeschleust.

Auf den großangelegten Drogenschmuggel aus Mexiko brachte die Polizei ein 34-jähriger Mexikaner. Dieser war Anfang November aus Los Angeles kommend am Flughafen von Melbourne festgenommen worden, nachdem Beamte bei einer Kontrolle eine geringe Menge Kokain bei ihm entdeckt hatten.

Wie die australische Bundespolizei am Donnerstag weiter mitteilte, führten die Ermittlungen schließlich zu einem weiteren 33 Jahre alten Mexikaner, der die als Kakao- und Kaffeepulver deklarierte Sendung aus Mexiko entgegengenommen hatte. Die Drogen seien in dafür ausgelegten Paletten versteckt gewesen.

Es ist bereits der zweite große Drogenfund, den die Beamten in Australien im November machten. In einem Schiffsrumpf einer Jacht vor der Küste des Bundesstaats New South Wales entdeckten die Ermittler 700 Kilogramm Kokain im Marktwert von 245 Millionen australischen Dollar (ca. 156 Mio Euro). Australische Behörden sprechen von einer „unersättlichen Nachfrage“ nach illegalen Substanzen. (dmz/hl mit Material von dpa)

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