BMW eröffnet Ausbildungszentrum am neuen Werk in Mexiko

Von links: BMW-Werksleiter Hermann Bohrer, BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree, Juan Manuel Carreras López, Gouverneur von San Luis Potosi, Enrique Cabrero Mendoza, Direktor von CONACYT, und der Bildungsminister von San Luis Potosí,  Joel Ramírez Díaz (Foto: BMW Group)

San Luis Potosí, 10. November 2017 – Eineinhalb Jahre vor dem Produktionsstart im neuen Werk in Mexiko hat der Autokonzern BMW sein Ausbildungszentrum in San Luis Potosí eröffnet. Über neun Millionen US-Dollar haben die Bayern in das Trainingszentrum investiert.

 

„Die Ausbildung ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagte BMW-Personalchefin und Vorstandsmitglied Milagros Caiña-Andree bei der Einweihung in dieser Woche. In elf Werkstätten auf 6000 Quadratmetern werden die künftigen Automobilmechaniker, Lackierer, Elektriker und Mechatroniker geschult.

Ab April 2019 sollen in San Luis Potosí die Autos der neuen 3er-Serie vom Band laufen. Die jährliche Produktionskapazität liegt bei bis zu 150 000 Fahrzeugen. Etwa eine Milliarde Dollar steckt BMW in das Werk und schafft mindestens 1500 neue Arbeitsplätze. Ein Großteil des Stroms soll in einer Solaranlage auf dem Werksgelände erzeugt werden.

Trotz der Unsicherheit über die Zukunft des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) ist BMW vom neuen Standort in Mexiko überzeugt. „Der Bau der Fabrik ist Teil eines langfristigen Plans. Wir werden hier Autos für den Weltmarkt bauen, nicht nur für die USA“, sagte Werksleiter Hermann Bohrer. „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ (dpa/dmz/hl)

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