EU und Mexiko wollen Anfang 2018 Freihandelsabkommen aktualisieren

Der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo und die EU-Handelskomissarin Ceciliy Malmström am Donnerstag in Brüssel (Foto: Screenshot)

 

Brüssel, 21. Dezember 2017 – Die Europäische Union und Mexiko wollen die Verhandlungen über ein aktualisiertes Freihandelsabkommen Anfang des kommenden Jahres abschließen. Ursprünglich sollten die Verhandlungen Ende des Jahres abgeschlossen werden.

„Wir haben eine Menge Fortschritte erzielt und sind kurz vor einem Abschluss“, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström bei einem Auftritt mit dem mexikanischen Wirtschaftsminister, Ildefonso Guajardo, am Donnerstag in Brüssel. Eine umfassende politische Einigung solle Anfang 2018 stehen.

Ursprünglich sollten die Verhandlungen Ende des Jahres abgeschlossen werden. Die Handelsbeziehungen zwischen Mexiko und der EU sind derzeit durch ein 17 Jahre altes Abkommen geregelt, das aus Sicht beider Seiten ausgeweitet und modernisiert werden muss. Dabei geht es unter anderem um den Schutz von Herkunftsbezeichungen landwirtschaftlicher Produkte.

Das Handelsvolumen zwischen Mexiko und der EU beträgt etwa 62 Milliarden US-Dollar (52 Mrd. Euro). Die EU zählt für Mexiko zu den wichtigsten Handelspartnern. Von 2000 bis 2015 flossen rund 156 Milliarden US-Dollar (132 Mrd. Euro) an Investitionen aus der EU nach Mexiko.

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Angesichts protektionistischer Töne von US-Präsident Donald Trump will Mexiko seine Handelsbeziehungen zu anderen Ländern und Regionen ausbauen. „In Handelsbeziehungen geht es darum, Brücken zu bauen, keine Mauern“, sagte Malmström. (dpa/dmz/hl)

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