Juan Gabriel: Die Ikone der mexikanischen Volksmusik ist tot

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Juan Gabriel, der „Divo de Juárez“, starb mit 66 in Los Angeles (Foto: © www.RobertHacman.com)

Los Angeles/Mexiko-Stadt, 28. August 2016 – Der mexikanische Sänger, Komponist und Texter Juan Gabriel ist tot. Er starb am Sonntagvormittag (Ortszeit) im Alter von 66 Jahren in seinem Haus in Santa Monica, Kalifornien. Das berichtete die mexikanische Nachrichtenagentur Notimex. Wie seine Familie bekanntgab, starb der Künstler an einem Herzinfarkt.

Noch am Abend zuvor hatte er in Los Angeles im Rahmen seiner US-Tournee ein umjubeltes Konzert gegeben. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod löste in Mexiko und auf dem ganzen amerikanischen Kontinent Bestürzung und tiefe Trauer aus und wurde zum beherrschenden Thema in allen Medien. Sondersendungen im Radio und Fernsehen, zu denen Reporter aus allen Ländern Lateinamerikas zugeschaltet wurden, berichteten über die Reaktionen seiner Fans. In den sozialen Medien äußerten seine Fans ihre Trauer und posteten Videos mit vielen seiner Lieder, darunter Hits wie „Querida“, „Amor Eterno“, „No Tengo Dinero“, „Siempre en Mi Mente“ oder „Hasta Que Te Conocí“.

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Die mexikanische Regierung will den Künstler mit einer Trauerfeier im Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt ehren. Auf dem Zócalo im Herzen der Hauptstadt soll eine Trauerfeier eigens für seine Fans veranstaltet werden. Das Datum steht noch nicht fest. Die US-Behörden teilten mit, dass der Körper des Künstlers nicht für eine Autopsie zurückgehalten werde, da er eines natürlichen Todes gestorben sei. Seiner Überführung nach Mexiko stehe nichts entgegen, hieß es. Vor seinem Haus versammelten , vor dem sich zahlreiche Fans, zündeten Kerzen an und legten Blumen nieder

Juan Gabriel, der am 7. Januar 1960 im zentralmexikanischen Bundesstaat Michoacán als Alberto Aguilera Valadez  als jüngstes von zehn Kindern einer armen Bauernfamilie geboren wurde, war Mexikos Ikone der Volksmusik. Seine Lieder wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und von zahlreichen internationalen Künstlern interprätiert. (dmz/ahr/hl)

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