Mexikanische Drogenkartelle fluten die USA mit billigem Heroin

Fahndungsfotos der Generalstaatsanwaltschaft Mexiko: Links Nazario „El Chayo“ Moreno González (Foto: Procuraduría General de la República)

 

Washington, 25. Oktober 2017 – Mexikos Verbrechersyndikate kontrollieren weite Teile des Drogengeschäfts in den Vereinigten Staaten. Schlafmohn-Anbau und Heroin-Produktion in Mexiko steigen immer weiter. Das geht aus der jüngsten Analyse der US-Antidrogenbehörde DEA hervor.

„Die mexikanischen Kartelle sind die größte drogenkriminelle Bedrohung für die USA. Keine andere Gruppe ist derzeit in der Lage, sie herauszufordern“, heißt es in dem neuen Bericht der DEA. Die grassierende Opioid-Krise mit über 90 Toten pro Tag werde von den Mexikanern weiter befeuert.

„Schlafmohn-Anbau und Heroin-Produktion in Mexiko steigen immer weiter. Den Drogenhändlern steht sehr pure und günstige Ware zu Verfügung, die sie in den ganzen USA in den Markt drücken“, schreiben die Analysten der DEA. Auch illegales Fentanyl und andere synthetische Opioide würden in Mexiko hergestellt und in die Vereinigten Staaten geschmuggelt.

„Die mexikanischen Kartelle kontrollieren die wichtigen Schmuggelrouten und schaffen jedes Jahr große Mengen Heroin, Kokain, Methamphetamine, Marihuana und möglicherweise auch Fentanyl in die USA“, heißt es in dem DEA-Bericht.

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Die mächtigsten mexikanischen Verbrechersyndikate seien das Sinaloa-Kartell, das Kartell Jalisco Nueva Generación, das Juárez-Kartell, das Golf-Kartell, die Zetas und die Organisation Beltrán-Leyva. (dpa/dmz/hl)

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