Mexiko und Israel wollen Handelsbeziehungen stärken

Israels Ministerpräsident  Benjamin Netanjahu im Gespräch mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto (Foto: Presidencia)

 

Mexiko-Stadt, 14. September 2017 – Mexiko und Israel wollen ihr Freihandelsabkommen modernisieren. Die Regierungschefs von Mexiko und Israel unterzeichneten in Mexiko-Stadt Abkommen über Luft- und Raumfahrt, Land- und Wasserwirtschaft sowie Innovation.

„Wir haben verabredet, Verhandlungen über den Vertrag einzuleiten, damit unsere Handelsbeziehungen weiter wachsen können“, sagte der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto am Donnerstag nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Das Freihandelsabkommen ist seit 2000 in Kraft. Netanjahu lud Peña Nieto ein, mit einer Wirtschaftsdelegation nach Israel zu kommen. „Wir wollen euer Partner sein. Wir wollen, dass mexikanische Unternehmen in Israel investieren“, sagte Netanjahu. Die Regierungschefs unterzeichneten in Mexiko-Stadt Abkommen über Luft- und Raumfahrt, Land- und Wasserwirtschaft sowie Innovation.

Angesichts des schwelenden Konflikts mit den USA will die mexikanische Regierung ihre Handelsbeziehungen auf eine breitere Basis stellen. Derzeit gehen 80 Prozent der Exporte in die USA. Allerdings wird das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) auf Druck der USA gerade neu verhandelt. Insgesamt hat Mexiko Freihandelsverträge mit mehr als 40 Staaten unterzeichnet. Auch das Abkommen mit der EU wird derzeit aktualisiert.

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Benjamin Netanjahu besuchte Mexiko zum Abschluss seiner Lateinamerika-Reise, die ihn zuvor nach Argentinien und Kolumbien geführt hatte. Es war die erste Reise eines israelischen Staatschefs nach Lateinamerika überhaupt. (dmz/hl mit Material von dpa)

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