Mexikos Außenminister verteidigt Einwandererkinder in den USA

Die „Dreamers kämpfen für ihr Verbleiben “ in den USA (Foto: La Opinion)

 

New York, 21. September 2017 – Mexikos Außenminister Luis Videgaray hat die illegal mit ihren Eltern in den USA eingewanderten Kinder und Jugendlichen verteidigt. „Wir sind unglaublich stolz auf die „Dreamers“, sagte Videgaray am Donnerstag in der UN-Generaldebatte.

Mexiko werde sich weiterhin für einen rechtmäßigen Aufenthalt der „Dreamers“ in den USA stark machen, sagte Videgaray. „Die Regierung Mexikos ist moralisch rund rechtlich verpflichtet, Mexikaner zu unterstützen – egal, was ihr rechtlicher Status ist.“

Als „Dreamers“ (Träumer) werden in den USA die schätzungsweise 800 000 jungen Menschen bezeichnet, die eine Arbeitserlaubnis erhielten und so vor der Abschiebung geschützt wurden. US-Präsident Donald Trump hatte das von seinem Vorgänger Barack Obama erlassene Programm revidiert. Nun soll der Kongress bis zum Frühjahr eine Neuregelung finden. (dpa/dmz/hl)

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