Nordkoreanische Spionage-Software in Mexiko ausgeschaltet

Symbolfoto Datenautobahn (Foto: Markus Vogelbacher  / pixelio.de)

 

Mexiko-Stadt, 9. Januar 2018 – Ermittler aus Mexiko und den USA haben eine nordkoreanische Spionage-Software ausgeschaltet. Das Programm Fallchill sei auf dem Server einer privaten Telekommunikationsfirma in Mexiko-Stadt entdeckt worden.

Nach Angaben der mexikanischen Generalstaatsanwaltschaft vom Montag sei der Server vom Internet getrennt und die Software vernichtet worden. Bei der Operation arbeitete die mexikanische Staatsanwaltschaft mit der US-Bundespolizei FBI zusammen.

Fallchill könne Informationen von Festplatten abgreifen, Prozesse in Netzwerken einleiten und beenden, Daten überschreiben und bewegen sowie sich nach dem Einsatz selbst vernichten, teilten die Ermittler mit.

Welches Unternehmen von der Spionage-Software betroffen war, war zunächst unklar. Der größte Telekommunikationskonzern des Landes ist Telmex von Milliardär Carlos Slim, gefolgt vom spanischen Unternehmen Telefónica. (dpa/dmz/hl)

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