Prozessauftakt gegen Ex-Drogenboss „El Chapo“ um Monate verschoben

„El Chapo“ bei der Überführung am Flughafen in Ciudad Juárez (Foto: PGR)

 

New York, 11. Januar 2018 – Der Prozessauftakt gegen den früheren mexikanischen Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán ist um rund ein halbes Jahr verschoben worden. Der Prozess soll nun nicht im April, sondern im September beginnen.

Wie das zuständige Gericht in New York am Mittwoch mitteilte, soll der genaue Termin noch festgelegt werden. Damit gab Richter Brian Cogan einem Antrag von Guzmáns Anwalt statt, der um eine Verschiebung gebeten hatte, um sich ausreichend auf den Prozess vorbereiten zu können.

Guzmán war in Mexiko verhaftet und Anfang 2017 an die USA ausgeliefert worden, wo er seitdem in einem Hochsicherheitsgefängnis in Manhattan sitzt. Die US-Regierung wirft dem in 17 Punkten angeklagten Guzmán vor, für den Tod Tausender Menschen und den Schmuggel Tausender Tonnen Drogen in die USA verantwortlich zu sein. Bei einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. Die Todesstrafe ist laut einer Absprache zwischen Mexiko und den USA ausgeschlossen. (dpa/dmz/hl)

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