Touristen aus den USA und Schweden sterben bei Busunfall in Mexiko

Die Kreuzfahrttouristen wollten eine archäologische Stätte an der Riviera Maya besuchen (Foto: animalpolitico.com)

 

Mexiko-Stadt, 20. Dezember 2017 – Bei einem Busunfall während eines Kreuzfahrt- Landausflugs in Mexiko sind acht Touristen aus den USA, zwei aus Schweden und einer aus Kanada ums Leben gekommen. Außerdem starb ein mexikanischer Touristenführer.

Wie die Staatsanwaltschaft des ostmexikanischen Bundesstaates Quintana Roa am Mittwoch mitteilte, sei eines der Todesopfer eine Minderjährige. Der Unfall hatte sich am Dienstag auf der Fahrt vom Kreuzfahrthafen Mahahual zur archäologischen Stätte von Chacchobén ereignet.

Mexikanische Medien berichteten unter Berufung auf Zeugen, dass der Fahrer angesichts des Ausmaßes des Unfalls geflüchtet sei.

Von den 18 Verletzten seien elf noch in Behandlung in verschiedenen mexikanischen Krankenhäusern: fünf US-Amerikaner, drei Kanadier, zwei Schweden und ein Brasilianer. Die Touristen reisten auf den Kreuzfahrtschiffen „Celebrity Equinox“ und „Serenade of the Seas“, die im Hafen von Mahahual auf der Riviera Maya festgemacht hatten, wie die Reederei Royal Caribbean Cruises über Twitter mitteilte.

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Die Touristen wollten die 70 Kilometer entfernte Maya-Stätte von Chacchobén besuchen. Nur fünf Kilometer von Mahahual entfernt geschah das Unglück. Der Bus kam aus zunächst unbekannten Gründen bei gutem Wetter und Tageslicht von der Straße ab und kippte um. (dmz/hl mit Material von dpa)

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