USA wollen weiter über „sehr wichtiges“ Nafta-Abkommen verhandeln

Mexikos Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo (li.),  Kanadas Außenministerin Chrystia Freeland und US-Handelsbeauftragter Robert Lighthizer, am Montag in Montreal (Foto: Mex. Wirtschaftsministerium)

 

Montreal, 29. Januar 2018 – Die USA wollen nach Angaben ihres Handelsbeauftragten Robert Lighthizer weiter über das aus seiner Sicht „sehr wichtige“ Freihandelsabkommen Nafta mit Kanada und Mexiko verhandeln.

Das sagte Lighthizer am Montag zum Abschluss der sechsten Gesprächsrunde mit Kanadas Außenministerin Chrystia Freeland und Mexikos Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo in Montreal. Vor Beginn der nächsten Verhandlungsrunde, die für Ende Februar in Mexiko-Stadt geplant ist, seien aber schnellere Fortschritte notwendig als bisher.

Nafta ist das größte Freihandelsabkommen der Welt. Der gemeinsame Binnenmarkt verfügt über eine gemeinsame Wirtschaftsleistung von umgerechnet rund 16,8 Billionen Euro. Der Vertrag muss auf Druck der USA nachverhandelt werden, weil Präsident Donald Trump die Vereinigten Staaten benachteiligt sieht.

Auch Lighthizer stellte in Frage, ob die USA bei dem Abkommen fair behandelt würden. Er kritisierte unter anderem eine weitreichende Beschwerde Kanadas gegen die USA bei der Welthandelsorganisation WTO im Streit um Schnittholzlieferungen. „Nafta ist nicht perfekt. Dieses Abkommen ist 24 Jahre alt. Es muss sich entwickeln, es muss sich verbessern“, sagte Freeland. Ziel sei, „Nafta 2.0 auf dem Weg nach vorn zu stärken“, sagte Guajardo. (dpa/dmz/hl)

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