Bergbaukonzerne zahlen Millionen

Mexiko-Stadt, 12. September 2014 – Nach der schwersten Umweltkatastrophe im mexikanischen Bergbau zahlen die verantwortlichen Unternehmen zwei Milliarden Pesos (117 Mio Euro) für die Beseitigung der Schäden. Anfang August waren in einer Kupfermine im Bundesstaat Sonora im Nordwesten des Landes 40 000 Kubikmeter Schwefelsäure ausgelaufen. Die Chemikalie verseuchte die Flüsse Bacanuchi und Sonora.

 

Sollte der Treuhandfonds für die Reinigungs- und Aufräumarbeiten nicht ausreichen, müssten die beiden Tochterfirmen von Grupo México weiteres Geld nachschießen, sagte Umweltminister Juan José Guerra Abud am Donnerstag. Zudem droht dem Konzern eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 44,5 Millionen Pesos (2,6 Mio Pesos).

Wegen des Chemieunfalls mussten 33 Brunnen in der Region geschlossen werden, zeitweise waren über 20 000 Menschen ohne Wasser. Mindestens fünf Menschen erlitten Vergiftungen. Die Landwirte in dem Gebiet verzeichneten hohe Verluste. Allein die Bauern sollen zehn Millionen Pesos (585 000 Euro) Entschädigung erhalten.

„Die Tochterfirmen von Grupo México haben sich gegenüber der Regierung verpflichtet, die Umweltschäden vollkommen zu beseitigen und die materiellen Schäden der von dem Unfall betroffenen Menschen zu ersetzen“, sagte Umweltminister Guerra Abud. (dpa/dmz/hl; Foto: www.almomento.mx)

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