FIFA-Skandal: Spitze von Ecuadors Fußballverband in U-Haft

 

 

Unter Hausarrest: der ecuadorianische Verbandspräsident Luis Chiriboga (Foto: www.benditofutbol.com)

Quito, 5. Dezember 2015 – Nach neuen Korruptionsvorwürfen der US-Behörden gegen lateinamerikanische Fußballfunktionäre hat die Polizei die Spitze des ecuadorianischen Verbandes festgesetzt. Eine Richterin verhängte Hausarrest gegen Verbandspräsident Luis Chiriboga und Generalsekretär Francisco Acosta. In Lima wurde der Ex-Verbandschef von Peru, Manuel Burga festgenommen.

Koordinator Vinicio Luna muss für die kommenden 90 Tage in Untersuchungshaft. Am Freitag hatte die Staatsanwaltschaft bereits die Konten der drei Verdächtigen eingefroren.

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Chiriboga gehört zu den 16 neuen Verdächtigen, die die US-Behörden am Donnerstag wegen Korruption, Betrugs und Geldwäsche beim Fußball-Weltverband FIFA angeklagt hatten. Er kündigte an, mit den Ermittlern zu kooperieren. Der Fußballverband suspendierte ihn für die Dauer der Untersuchung von seinen Aufgaben.

Wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in die FIFA-Korruptionsaffäre hat die Polizei den auch den ehemaligen peruanischen Verbandschef Manuel Burga festgenommen. Die US-Behörden hätten nun 60 Tage Zeit, einen formellen Auslieferungsantrag zu stellen, teilte die peruanische Staatsanwaltschaft am Samstag mit. Nach seiner Festnahme am Freitagabend stritt der 58-Jährige eine Verwicklung in die Schmiergeldaffäre ab. Bis zum Ablauf der 60-tägigen Frist bleibt er in Untersuchungshaft. (dmz/dpa/hl)

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