Folter in Mexiko weit verbreitet

Mexiko-Stadt, 3. Mai 2014 – Folter ist in Mexiko nach Einschätzung der Vereinten Nationen weit verbreitet. Die Schuldigen blieben zudem meist straffrei, sagte der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Juan Méndez, am Freitag zum Abschluss seines knapp zweiwöchigen Mexiko-Besuchs. Vor allem direkt nach Festnahmen würden Verdächtige häufig misshandelt

 

So habe er Beschwerden über Schläge, Elektroschocks und sexuelle Gewalt erhalten. Täter seien Mitglieder aller staatlichen Sicherheitsorgane, von den Streitkräften über die Polizei bis hin zur Einwanderungsbehörde. Méndez räumte ein, dass sich Mexiko im Kampf gegen das organisierte Verbrechen in einer komplexen Sicherheitslage befinde. Dennoch sei die Militarisierung ganzer Regionen des Landes besorgniserregend.

Méndez lobte die jüngste Justizreform, nach der Soldaten bei Verbrechen gegen Zivilisten künftig vor ordentlichen Gerichten angeklagt werden, und den Aufbau von Menschenrechtskommissionen im ganzen Land. Seinen Abschlussbericht wird er im März kommenden Jahres vorlegen. (dpa/dmz/hl, Artikelbild: http://www.almomento.mx/)

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Folter in Mexiko weit verbreitet

Mexiko-Stadt, 3. Mai 2014 – Folter ist in Mexiko nach Einschätzung der Vereinten Nationen weit verbreitet. Die Schuldigen blieben zudem meist straffrei, sagte der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Juan Méndez, am Freitag zum Abschluss seines knapp zweiwöchigen Mexiko-Besuchs. Vor allem direkt nach Festnahmen würden Verdächtige häufig misshandelt

 

So habe er Beschwerden über Schläge, Elektroschocks und sexuelle Gewalt erhalten. Täter seien Mitglieder aller staatlichen Sicherheitsorgane, von den Streitkräften über die Polizei bis hin zur Einwanderungsbehörde. Méndez räumte ein, dass sich Mexiko im Kampf gegen das organisierte Verbrechen in einer komplexen Sicherheitslage befinde. Dennoch sei die Militarisierung ganzer Regionen des Landes besorgniserregend.

Méndez lobte die jüngste Justizreform, nach der Soldaten bei Verbrechen gegen Zivilisten künftig vor ordentlichen Gerichten angeklagt werden, und den Aufbau von Menschenrechtskommissionen im ganzen Land. Seinen Abschlussbericht wird er im März kommenden Jahres vorlegen. (dpa/dmz/hl, Artikelbild: http://www.almomento.mx/)

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