Lawrow wirbt in Lateinamerika

Managua/Havanna, 30. April 2014 – Auf seiner Reise durch Lateinamerika hat der russische Außenminister Sergej Lawrow um Unterstützung für Moskaus Haltung in der Ukraine-Krise geworben. Russland und seine Verbündeten in der Region stünden für eine friedliche Lösung auf dem Verhandlungsweg, sagte Lawrow am Dienstag in Managua. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega nannte die Sanktionen der USA und der EU gegen Russland nicht hilfreich.

 

Bei seinem Besuch in Kuba hatte Lawrow die Strafmaßnahmen zuvor als „Handlung gegen den gesunden Menschenverstand“ kritisiert. Der Westen wolle lediglich seine eigene «verfehlte Ukraine-Politik» verdecken. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez bezeichnete die Osterweiterung der Nato als Bedrohung für die internationale Sicherheit. Lawrow reist in den kommenden Tagen weiter nach Peru und Chile. (dpa/dmz/hl)

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