Obama traf in Toluca ein

Toluca, 19. Februar – Beim Nordamerika-Gipfel in Mexiko wollen die Regierungschefs der Region ihre Zusammenarbeit vertiefen. US-Präsident Barack Obama traf am Mittwochmittag (Ortszeit) in Toluca ein. Neben einer Modernisierung des 20 Jahre alten Freihandelsabkommens Nafta stehen die Themen Energie, Sicherheit und Bildung im Mittelpunkt der Gespräche mit Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto und dem kanadischen Premierminister Stephen Harper.

 

Wir wissen um die Kraft unserer Beziehung, sind uns aber auch bewusst, dass wir ein neues Kapitel aufschlagen müssen, hiess es in einem Entwurf der gemeinsamen Abschlusserklärung. Er lag der Zeitung Reforma vorab vor. Besondere Bedeutung räumen die Regierungschefs demnach der Kooperation im Energiesektor ein. Energie hat für unsere drei Länder Priorität, hiess es in dem Dokument. Die Entwicklung und Ausbeutung sauberer und sicherer Energieträger kann das Wirtschaftswachstum der Region beleben.

Hintergrund: Nafta – Nordamerikanisches Freihandelsabkommen

Mit dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (Nafta) schlossen sich die USA, Kanada und Mexiko zu einem gemeinsamen Binnenmarkt zusammen. Das Ende 1992 unterzeichnete Abkommen trat am 1. Januar 1994 in Kraft und schuf die damals grösste Freihandelszone der Welt. Seitdem hat sich der trilaterale Handel auf über eine Billion US-Dollar (734 Mrd Euro) jährlich mehr als verdreifacht. Sechs Millionen Arbeitsplätze in den USA hängen am Handel mit Mexiko. In Kanada sank die Arbeitslosenquote von 11,4 Prozent (1993) auf 7,2 Prozent (2012). Mehr als 460 Millionen Menschen leben in dem Binnenmarkt aus einem Schwellenland und zwei Industriestaaten. (dpa/dmz/hl)

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