Organisation Amerikanischer Staaten

Bewacht von 1 500 Polizisten marschierten an die 7 000 Demonstranten in Acapulco (Foto: almomento.mx) 

Washington/Acapulco, 17. Oktober 2014 – Die Suche nach Dutzenden verschwundenen Studenten in Mexikostellt nach Auffassung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) den mexikanischen Staat und seine Institutionen auf die Probe. “Und je länger sie dauert, desto mehr”, sagte am Freitag der Exekutivsekretär der Interamerikanischen Menschenrechtsorganisation, Emilio Álvarez Icaza. Der Fall stelle die Effizienz der Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto infrage.
Seit drei Wochen werden in Mexiko 43 Lehramtsstudenten vermisst. Sie wurden in der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero nach Auseinandersetzungen von der Polizei verschleppt und offenbar der Verbrecherorganisation «Guerreros Unidos» übergeben.

 

In der Hafenstadt Acapulco forderten am Freitag Tausende Menschen Aufklärung über das Schicksal der jungen Leute. Die teils vermummten Demonstranten marschierten die Strandpromenade entlang und zeigten Fotos der Verschleppten. “Wir wollen sie lebend zurück”, sagte ein Mitglied der Lehrergewerkschaft Ceteg der Nachrichtenagentur dpa. (dpa/dmz/hl; Foto: www.almomento.mx)

 
{fshare}

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*