Peña Nieto mahnt Eigenverantwortung

Die Nutznießer des Sozialprogramms sollen sich in den Arbeitsprozess eingliedern, um ihre Lebensbedingungen zu verbessen

 

Mexiko-Stadt/San José del Rincón, 6. April 2014 – Präsident Enrique Peña Nieto hat an die Nutznießer des Programms „Kreuzzug gegen den Hunger“ appelliert, sich aktiv und produktiv am Arbeitsprozess zu beteiligen. Bei der Feier zum ersten Jahrestags des Programms in San José del Rincón im Nordwesten des Bundestaats Mexiko (Estado de México, Edomex) mahnte der Präsident die Ministerin für Soziale Entwicklung, Rosario Robles, sich zu versichern, dass die Nutznießer des Programms sich in den Arbeitsprozess eingliedern, um selbst für bessere Lebensbedingungen zu sorgen.

Der Präsident erinnerte daran, dass das Programm nur ein Teil seiner Sozialpolitik sei und nannte unter anderem die Kampagnen „Oportunidades“ (Stipendien) und „Tarjeta sin Hambre“ (Lebensmittelkarte), die Rente ab 65 sowie, die kommunalen Küchen und die Subventionen für Produktionsprojekte, die alle zum Ziel haben, die Lebensbedingungen der armen Bevölkerung zu verbessern. “Wir wollen nicht einfach nur die Hand ausstrecken und Unterstützung erhalten“, zitierte der Präsident in seinem Appell eine Frau, „wir können selbstständig arbeiten.“

Im Bundesstaat Mexiko sei der Anteil der extrem armen Bevölkerung seit Einführung des Kreuzzugs gegen den Hunger von 8,6 auf 5,6 Prozent zurückgegangen und die Lebensmittelknappheit von 31 auf 17 Prozent, erklärte der Gouverneur des Bundesstaats, Eruviel Ávila unter Berufung auf Zahlen des Nationalen Rats für die Auswertung der sozialen Entwicklungspolitik (Consejo Nacional de Evaluación de la Política de Desarrollo Social, CONEVAL). Im Estado de México seien fünf Milliarden Pesos in soziale Programme investiert worden, so Ávila, Nachfolger von Peña Nieto als Gouverneur des Edomex.

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Wie die Ministerin für Soziale Entwicklung, Rosario Robles, erklärte, zählt allein das Programm “Oportunidades” 60 Prozent mehr Stipendiaten als vor zwei Jahren. In diesem Jahr sollen die sozialen Programme insgesamt 850.000 Menschen erreichen, von denen 113.000 über die Lebensmittelkarte “Tarjeta sin Hambre”, mit 14 Grundnahrungsmitteln versorgt würden.

San José del Rincón liegt im Nordwesten des Bundesstaats Edomex und grenzt an den Bundesstaat Michoacán. (dpa/dmz/hl)

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