Picasso-Essays von Duncan

Mexiko-Stadt, 13. April 2014 –  Der amerikanische Fotoreporter David Douglas Duncan (*1916) ist dem spanischen Maler Pablo Picasso (1881-1973) sehr nahe gekommen. Unter dem Titel „Picasso. Enthüllt von David Douglas Duncan“ (Picasso. Revelado por David Douglas Duncan) zeigt das Museum des Palasts der Schönen Künste jetzt neben originalen Picasso-Werken Fotografien, die Duncan im Laufe seiner 17 Jahre dauernden Freundschaft seit 1956 von dem exzentrischen Künstler in dessen Haus und Werkstatt in Cannes (Südfrankreich) aufgenommen hat.

 

Die Fotos seiner Bilder, Skulpturen, Keramiken, Zeichnungen, Lithografien und Radierungen machen den kreativen Prozess Picassos sichtbar und erlauben einen Blick auf das private Leben des Gründers des Kubismus. Die Bilder sind bis 20. Juli in der Sala Nacional im Palacio de Bellas Artes zu sehen.

Gleichzeitig mit der Picasso-Ausstellung wurde im Rahmen des Staatsbesuchs von François Hollande die Schau “Robert Doisneau. La belleza de lo cotidiano” (Robert Doisneau. Die Schönheit des Alltäglichen) eröffnet, mit der das Ausstellungsprogramm “”Mano a mano: miradas fotográficas cruzadas Francia-México” (Hand in Hand. Fotografische Blicke zwischen Frankreich und Mexiko) beginnt. Mit dieser Initiative soll die kulturelle Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern mittels der Fotografie gefördert werden.

Gezeigt werden 79 Aufnahmen, die Doisneaus im Paris des vergangenen Jahrhunderts geschossen hat. Die Bilder, die seine Töchter Francine Deroudille y Annette Doisneau ausgewählt haben, sind ein fotografisches Porträt der französischen Hauptstadt während des Zweiten Weltkriegs (1939 bis 1945); sie zeigen Straßenszenen, Vororte und Gebäude sowie berühmte Persönlichkeiten aus 44 Jahren seiner Arbeit als Fotograf unter anderem auch für die Magazine „Vogue“ und „Life“.

“Diese Ausstellung zeigt nicht nur die Poesie seines fotografischen Universums, sondern auch den Aufbau und die technische Entwicklung seiner Werke“, erklärte seine Tochter Francine. Der Besucher könne die szenischen Rahmen sehen, die der Fotograf ausgewählt hat, die Originalaufnahmen, „die Tricks und Montagen und grafischen Spiele“.

Event Tickets at TicketNetwork.com

Zur feierlichen Eröffnung am Donnerstag kam die mexikanische Schauspielerin Salma Hayek als Mitglied des Franko-Mexikanischen Strategischen Rats. Hayek ist mit dem französischen Unternehmer François-Henri Pinault verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat. Anfang 2012 wurde die 47-jährige von der französischen Regierung in den Rang eines Ritters der französischen Ehrenlegion erhoben.

„Nicht nur in Museen haben wir kulturelle Präsenz gehabt, sondern auf ganz besondere Weise auch durch große mexikanische und französische Schöpfer. Ohne die französischen Spuren in ihrer kulturellen Entwicklung könnten wir das Dasein von Carlos Fuentes und Octavio Paz nicht erklären“, sagte der Direktor des Nationalen Kulturrats CONACULTA, Rafael Tovar y de Teresa.

Diese Ausstellung ist bis 29. Juni zu sehen. Palacio de Bellas Artes, Av. Juárez, Alameda-Park. (dmz/hl)

{fshare}

{star-snippet}

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.