Steinmeier startet Südamerika-Reise in Brasilien

 

 

Außenminister Steinmeier im Gespräch mit Delegationsmitgliedern während dem Flug (Foto: Thomas Trutschel / photothek.net / auswaertiges-amt.de)

 

São Paulo, 11. Februar 2015 – Trotz Ukraine-Krise dürfen wir auch Lateinamerika nicht vergessen: Mit dieser Botschaft reist der deutsche Außenminister vom Gipfel in Minsk nach Brasilien. Gemeinsam mit einer Delegation aus Kultur und Wirtschaft will Frank-Walter Steinmeier fünf Tage in Südamerika verbringen. 

Mit einem Besuch in Brasilien beginnt Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag eine fünftägige Reise durch Südamerika. Zum Auftakt steht in der Millionenmetropole São Paulo ein Treffen mit dem Gouverneur des Bundesstaats, Geraldo Alckmin, auf dem Programm. Am Freitag reist Steinmeier weiter in die Hauptstadt Brasilia. Ob es auch ein Treffen mit Präsidentin Dilma Rousseff geben wird, ist noch offen.

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Brasilien gehört als größte Wirtschaftsnation Lateinamerikas und Mitglied der G20-Gruppe zu den wichtigen deutschen Partnerländern. Steinmeier sagte vor der Abreise, trotz Ukraine-Krise dürfe Deutschland die Beziehungen zu Lateinamerika nicht vernachlässigen. „Lateinamerika ist für Deutschland eine Partnerregion mit großem Potenzial.“ Nach der Fußball-WM im vergangenen Jahr in Brasilien finden 2016 in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele statt.

Steinmeier musste seine Abreise nach Brasilien zuvor um einige Stunden verschieben, da der Minsker Gipfel zur Ukraine-Krise entgegen der ursprünglichen Planung bis in die Nacht dauerte. Der SPD-Politiker hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Minsk begleitet und wollte so lange wie nötig dort bleiben, bevor er über Berlin nach São Paulo flog. Weitere Stationen seiner Reise sind Peru und Kolumbien. Am Dienstag kehrt Steinmeier dann nach Berlin zurück. Er wird begleitet von einer großen Wirtschafts- und Kulturdelegation. (dmz/ds mit Material von dpa)

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