Tornado tötet in Coahuila mindestens 13 Menschen

Schwere Verwüstungen richtete der Tornado in Cuzdad Acuña in Coahuila an (Foto: almomento.mx)

 

Saltillo, 25. Mai 2015 – Autos liegen auf den Häusern, tote Menschen in den Straßen: Bei einem Tornado im Norden von Mexiko sind mindestens 13 Menschen getötet und 229 weitere verletzt worden. Besonders hart getroffen wurde Ciudad Acuña im Bundesstaat Coahuila im Norden von Mexiko. Hier wurden rund 750 Gebäude und zahlreiche Fahrzeuge beschädigt. Das Innenministerium rief den Notstand aus.

„Es ist das totale Chaos“ berichtete eine Anwohnerin der „La Jornada“.  Fotos, die über Twitter und lokale Medien verbreitet wurden, zeigten das Ausmaß der Katastrophe. Rund 80 Gebäude wurden nach Behördenangaben komplett zerstört. Es seien Notunterkünfte für die Menschen eingerichtet worden, die nicht in ihre Häuser zurück konnten.

Die Rettungsarbeiten dauerten noch an, schrieb Acuñas Bürgermeister Evaristo Lenin Pérez auf Twitter. Die Wasserversorgung sei aber wiederhergestellt worden. Er bat um Wasser-, Lebensmittel- und Kleiderspenden für die Betroffenen.

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto reiste am Montagnachmittag nach Coahuila, um sich selbst ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen. Am Dienstag wird er in Mexiko-Stadt zurückerwartet, wo er mit der Präsidentin von Brasilien, Dilma Rousseff, zusammentreffen wird. (dmz/hl mit Material von dpa)

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