Wirtschaft wächst langsamer

Santiago de Chile, 5. August 2014 – Lateinamerika wird laut einer UN-Prognose in diesem Jahr durchschnittlich nur um 2,2 Prozent wachsen. Die fallende Nachfrage Chinas, stagnierende Binnenmärkte und unzureichende Investitionen werden von der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) in einem am Montag bekanntgegebenen Bericht als Ursachen der gedämpften Wachstumserwartungen aufgezählt.

 

Im April hatte die Cepal ein Plus von 2,7 Prozent vorausgesagt, nachdem im Dezember 2013 nach dem regionalen UN-Institut noch 3,2 Prozent Wachstum in Aussicht standen. In Brasilien wird eine Zunahme von 1,4 Prozent (2013: 2,5) erwartet, Argentinien wird voraussichtlich knapp 0,5 Prozent wachsen, während Venezuelas Wirtschaft nach der Prognose um 0,5 Prozent schrumpfen wird. Mexiko (2,5 Prozent), Chile (3,0), Peru (4,8), Kolumbien (5,0) und Bolivien (5,5) sollen dagegen über dem regionalen Durchschnitt wachsen. (dpa/dmz/hl)

{fshare}

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*