Zwei Arbeiter bei Unfall auf Pemex-Ölplattform ums Leben gekommen

Eine Pemex-Bohrinsel im Golf von Mexiko (Foto: Pemex)

 

Mexiko-Stadt, 6. Mai 2015 – Erneut hat es einen Unfall auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko gegeben. Beim Versuch die Plattform „Troll Solution“ für Wartungsarbeiten zu bewegen, brach eine der Stützen. Zwei Arbeiter kamen ums Leben, zehn weitere wurden verletzt. Öl ist laut Pemex nicht ins Meer ausgetreten.

Im Golf von Mexiko hat es auf einer Bohrinsel des staatlichen Ölkonzern Petróleos Méxicanos (Pemex) einen Unfall gegeben. Dabei kamen zwei Arbeiter ums Leben, zehn weitere wurden verletzt. 91 Mitarbeiter des Dienstleisters Typhoon Offshore seien von der Bohrinsel gebracht worden, teilte Pemex mit. Demnach werden die Betroffenen medizinisch behandelt.

Die Bohrinsel „Troll Solution“ sei für Wartungsarbeiten bewegt worden, als es zum Unfall kam. Die Ursache sei ein Baufehler in einer der Stützen der Plattform, teilte Pemex via Twitter mit. Die Plattform habe starke Schlagseite, sei aber nicht gesunken.

Ein Leck habe es bei dem Unfall nicht gegeben, versicherte der Sprecher des Mischkonzerns Grupo Salinas, zu dem der Dienstleister Typhoon Offshore gehört. Die Ölquelle sei geschlossen worden. Die mexikanische Staatsanwaltschaft kündigte dennoch Ermittlungen an.

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Bei Pemex gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Unglücke. Zuletzt waren Anfang April bei einer Explosion auf einer Ölbohrinsel in der Bucht von Campeche vier Menschen ums Leben gekommen, Dutzende weitere wurden verletzt. Im Januar 2013 starben bei einer durch ausströmendes Gas verursachten Explosion im Pemex-Hauptquartier in Mexiko-Stadt 37 Menschen. Im September 2012 wurden 30 Menschen bei einer Explosion in einer Gasanlage im Nordosten des Landes getötet. (dmz/ds)

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