Kolumbianische Polizei vereitelt großen Kokainschmuggel nach Mexiko

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Mehr als eine Tonne Kokain lagerten in der Garage in einem Ferienhaus in der Nähe von Bogotá (Foto: Polizei Kolumbien)

 

Bogotá, 11. Juni 2016 – Die kolumbianische Polizei hat über eine Tonne Kokain beschlagnahmt. Das Rauschgift wurde bei einer Razzia in der Ortschaft Fusagasugá nahe der Hauptstadt Bogotá entdeckt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Droge sollte nach Mexiko geschmuggelt werden.

Das Kokain gehörte offenbar fünf verschiedenen Banden und war aus Regionen im Osten und Nordosten des Landes zum Weiterversand in einem Ferienhaus am Ortsrand von Fusagasugá gelagert worden.

Auf die Spur wurden die Behörden durch aufmerksame Nachbarn gebracht, die von ungewöhnlich schweren Umszugstransporten sprachen. Die Drogenfahnder fanden in den Räumen des Wohnhauses Exportfokumente einer Firma für Düngemittel, Plastikbehälter, eine Vakuum-Verpackungsmaschine sowie den Pass eines Mexikaners.

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Das Kokain lagerte in der Garage des Hauses versteckt unter Planen und Sägemehl, in rechteckigen Päckchen ordentlich verpackt und mit Etiketten von verschiedenen Zigarretten- und Automarken sowie mit den Aufschriften „R-15“ und „Full“ versehen, wie sie laut Polizei von Drogenbanden verwendet würden. Außerdem stand in der Garage ein Telekommunikationsgerät.

Den ersten Ermittlungen zufolge sollten die Drogen als Düngemittel getarnt nach Mexiko geschmuggelt werden. Seit Jahresbeginn haben die kolumbianischen Sicherheitskräfte 99 Tonnen Kokain beschlagnahmt – 31 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. (dmz/hl mit Material von dpa)

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