Präsident Morales beginnt neue Amtszeit mit Indio-Zeremonie

 

 

Evo Morales während der Vereidigungszeremonie in Tiahuanaco (Foto: infolatam.com)

Tiahuanaco, 21. Januar 2015 – Boliviens Staatschef Evo Morales tritt seine dritte Amtszeit an: Mit einer symbolträchtigen Indio-Zeremonie haben ihm Priester in der Ruinenstadt Tiahuanaco darauf vorbereitet. Sollte er bis 2020 Präsident bleiben, wäre es die längste Regierungszeit in der Geschichte des Landes.

Der bolivianische Präsident Evo Morales hat mit einer Indio-Zeremonie seine dritte Amtszeit angetreten. In der Ruinenstadt Tiahuanaco reinigten indigene Priester den Staatschef symbolisch, dann legte Morales eine mit Gold verzierte Tunika aus Vicuña-Wolle an. „Heute bekräftigen wir unsere Identität und unsere demokratische und kulturelle Revolution“, sagte der erste Indio-Präsident Boliviens am Mittwoch.

Die offizielle Vereidigung von Morales fand später im Regierungspalast in La Paz statt. Zum Amtsantritt im Parlament hatten sich unter anderem die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, der ecuadorianische Staatschef Rafael Correa und Venezuelas Präsident Nicolás Maduro angesagt.

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Wenn Morales 2020 seine dritte Amtszeit beendet, wird er mit 14 Dienstjahren der Staatschef mit der längsten Regierungszeit der Geschichte des südamerikanischen Landes sein. (dmz/dpa/ds)

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