„Regen und Donner“: Maduro will ohne Einladung zum Amerika-Gipfel

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro (Foto: Archiv)

 

Caracas, 15. Februar 2018 – Venezuelas umstrittener Präsident Nicolás Maduro will auch ohne Einladung am Amerika-Gipfel im April in Perus Hauptstadt Lima teilnehmen. „Sie wollen mich nicht in Lima? Sie werden mich dort sehen. Ob es regnet, donnert oder blitzt, über Luft, Land oder Meer werde ich zum Amerika-Gipfel kommen“, sagte der sozialistische Staatschef am Donnerstag.

Wegen der immer autoritäreren Regierungsführung und schwerer Menschenrechtsverletztungen hatte Peru den venezolanischen Präsidenten zuletzt ausgeladen.

Maduro hatte das von der Opposition kontrollierte Parlament im vergangenen Jahr entmachtet und will sich bei einer vorgezogenen Präsidentenwahl im April im Amt bestätigen lassen. Zahlreiche Regierungsgegner sind entweder von der Wahl ausgeschlossen, in Haft oder ins Ausland geflohen. Zahlreiche Staaten und internationale Organisationen sehen Venezuela auf dem Weg in eine Diktatur.

„Warum haben sie Angst vor mir? Lasst uns zusammenkommen und wieder ein Verhältnis des Respekts, des Austausches und der diplomatischen Beziehung aufbauen“, sagte Maduro. Bei dem Gipfeltreffen am 13. und 14. April in Lima wollen Vertreter der 35 amerikanischen Staaten zusammenkommen. (dpa/dmz/hl)

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