Amerika

Der „Antipoet“ – chilenischer Dichter Nicanor Parra mit 103 Jahren gestorben

Nicanor Parra war eine der wichtigsten literarischen Stimmen von Vhile (Foto: Poemas del Alma)

Santiago de Chile, 23. Januar 2018 –  Der als „Antipoet“ berühmte chilenische Dichter Nicanor Parra ist mit 103 Jahren gestorben. Dies bestätigte der chilenische Kulturminister Ernesto Ottone am Dienstag, wie das Nachrichtenportal Emol berichtete.

Mit Parra  hat Chile eine seiner wichtigsten literarischen Stimmen verloren: Parra zählte zu den bedeutendsten Schriftstellern des Landes.

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Papst entschuldigt sich für „Ohrfeige“ an Missbrauchsopfern

Papst Franziskus während der Pressekonferenz auf dem Rückflug nach Rom (Foto: Screenshot / Vaticannews)

Rom, 22. Januar 2018 – Eine Aussage von Franziskus reichte aus, um seine sechste Lateinamerika-Reise zu überschatten. Auf dem Rückweg nach Rom entschuldigt sich der Argentinier – für die „unbeabsichtigte Wunde“, die er Missbrauchsopfern zugefügt hat.

 

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„Gold“ der Elektroautos – Abhängigkeit von Lithium und Kobalt wächst

Der Uyuni-Salzsee in Bolivien (Foto: Anouchka Unel/Wikipedia)

Von Jan Petermann, Georg Ismar, Jörn Petring und Jürgen Bätz

Berlin, 22. Januar 2018 – Bessere und günstigere Batterien sind nötig, wenn der E-Mobilität der Durchbruch gelingen soll. Die wichtigen Rohstoffe Lithium und Kobalt stecken auch in weiteren Hightech-Gütern – könnten aber knapp werden.

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Papst beendet Südamerika-Reise – Kritik wegen Missbrauch-Äußerungen

Letzte Messe von Papst Franziskus vor seiner Rückreise nach Rom (Foto: iglesicatolica.org.pe)

Rom/Boston/Lima, 22. Januar 2018 – Eine Woche lang tourte der Papst durch Chile und Peru. In Erinnerung bleiben wird die Reise wohl wegen seiner Aussagen zu einem Missbrauchsfall innerhalb der Kirche.

Papst Franziskus hat seine einwöchige Lateinamerika-Reise beendet – seine dortigen Äußerungen zu einem Missbrauchsfall dürften aber weiterhin für Diskussionen sorgen.

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Papst Franziskus prangert in Chile Unterdrückung der Mapuche an

Auf dem ehemaligen Flugplatz von Maquehue bei Temuco kamen nur rund 200 000 Menschen zusammen, um dem Papst zuzuhören  (Foto: noticias.iglesia.cl)

Temuco, 17. Januar 2018 – Der Papst hält eine Messe in der Mapuche-Region. Es gebe keine echte Integration, wenn man nicht die Stimme der indigenen Völker gelten lasse. Er verurteilt die Zerstörung ihres Lebensraums, aber auch die der leeren Versprechen.

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Einheit durch Vielfalt: Papst Franziskus im Land der Mapuche

Papst Franziskus begrüßt die Mapuche in Temuco in ihrer eigenen Sprache (Foto: noticias.iglesia.cl)

Von Denis Düttmann und Juan Garff

Temuco, 17. Januar 2018 – Bei seinem Besuch bei den Mapuche in Südchile verurteilt Franziskus die Unterdrückung des indigenen Volkes. Das Land brauche kulturelle Vielfalt, um zu gedeihen. Für den gewaltsamen Widerstand radikaler Mapuche hat der Papst allerdings auch kein Verständnis.

 

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Papst Franziskus bittet in Chile um Verzeihung wegen Kinderschändung

Papst Franziskus beim Empfang durch Chiles Präsidente Michelle Bachelet im Regierungspalast La Moneda (Foto: Präsidialamt Chile)

Santiago de Chile, 16. Januar 2017 – Der angerichtete Schaden sei nicht wieder gutzumachen, sagt der Papst zu den Sexualverbrechen eines chilenischen Priesters. Bei einer Messe ruft er zu einem aktiveren Kampf für Gerechtigkeit auf.

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Neuer Brandanschlag auf Kirche in Chile vor Papstbesuch

Vor dem Papstbesuch hat es bereits mehrere Brandanschläge auf Kirchen in Chile gegeben (Foto: cooperativa.cl)

Santiago de Chile, 14. Januar 2018 – Kurz vor dem Besuch von Papst Franziskus in Chile ist erneut ein Brandanschlag auf eine Kirche in dem südamerikanischen Land verübt worden.

Bei dem Anschlag am Sonntag auf die Kirche San Agustín in Melipilla 70 Kilometer östlich von der Hauptstadt Santiago de Chile sei nur geringer Sachschaden entstanden, berichte das Nachrichtenportal Emol.

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800 000 Argentinier zu Papst-Besuch in Chile erwartet

Bisher hat Papst Franziskus Brasilien, Ecuador, Bolivien, Paraguay, Kuba, Mexiko und Kolumbien besucht (Foto: Facebook)

Buenos Aires, 8. Januar 2018 – Zum sechsten Mal reist Papst Franziskus nach Lateinamerika, zum sechsten Mal nicht in sein Heimatland nach Argentinien. Daher wird sich eine “Blechlawine” über die Anden nach Chile in Bewegung setzen.

Amerika

Konservativer Machtwechsel: Piñera wird erneut Präsident von Chile

Von Juan Garff und Georg Ismar

Santiago de Chile, 18. Dezember 2017 – Chile lebt vom Kupfer – doch als der Weltmarktpreis fiel, wuchs auch die Wirtschaft nicht mehr so. Zudem liegt immer noch der Schatten der Pinochet-Diktatur über dem Land. Nun bekommt es einen alten Bekannten als Präsidenten.

Als 33 Kumpel in einer Mine verschüttet waren, wurde er als Krisenmanager weltbekannt – nun wird er zum zweiten Mal Chiles Präsident: Der Milliardär Sebastián Piñera (68) hat die Stichwahl gewonnen und wird Nachfolger der sozialdemokratischen Präsidentin Michelle Bachelet.

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Chile zwischen Links, Rechts und Nichts

Rote Jacke, weißer Helm: So wurde der ehemalige chilenische Präsident Sebastián Piñera 2010 als Krisenmanager weltberühmt (Foto: Minería Chilena)

 Von Juan Garff

Santiago de Chile, 15. Dezember 2017 – Der konservative Ex-Präsident Piñera geht in die Chile-Wahl als Favorit. In der Stichwahl macht sich Mitte-Links-Kandidaten Guillier Hoffnungen – in dem schmalen Land ist der Verdruss über die Politik groß – und das Wachstum lahmt – wegen der Kupferpreise.

 

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Botschafts-Flucht: Anführer der Venezuela-Proteste in Chiles Obhut

Der venezolanische Oppositionspolitiker Freddy Guevara ist in Chiles Botschaft in Caracas geflüchtet (Foto: Twitter)

Caracas, 5. November 2017 – Einer der führenden Oppositionspolitiker Venezuelas, Freddy Guevara, ist aus Angst vor einer jahrelangen Haftstrafe in die chilenische Botschaft in Caracas geflüchtet. Wie das chilenische Außenministerium mitteilte, gewähre man Guevara Schutz, angesichts „unmittelbarer Bedrohungen für seine Sicherheit und Integrität“.

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Santiago de Chile 2023 Gastgeber der 19. Panamerika-Spiele

Die Skyline der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile (Foto: visitchile.com)

Prag, 4. November 2017 – Chiles Hauptstadt Santiago richtet im Jahr 2023 die Panamerikanischen Spiele aus. Diese einstimmige Entscheidung traf am Samstag der internationale Dachverband PASO auf seiner Generalversammlung in Prag.

Santiago de Chile war für die 19. Auflage der Kontinentalmeisterschaften mit 23 Sportarten der einzige Bewerber, nachdem Buenos Aires seine Kandidatur Anfang des Jahres zurückgezogen hatte.