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Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert Karibik und Zentralamerika

Das Beben ist in ganz Mittelamerika zu spüren gewesen (Foto: El Heraldo)

Tegucigalpa, 10. Januar 2017 – Ein starkes Erdbeben erschüttert Zentralamerika – nach ersten Erkenntnissen kamen die Menschen aber mit dem Schrecken davon. Eine Tsunami-Warnung für umliegende Küsten wird nach rund zwei Stunden aufgehoben.

Vor der Küste von Honduras hat die Erde gebebt.

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Wahlverlierer Nasralla schwört Anhänger in Honduras auf Proteste ein

Salvador Nasralla (Mitte) am Dienstag vor Journalisten in Tegucigalpa (Foto: La Tribuna)

Tegucigalpa, 2. Januar 2018 – Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Honduras hat der unterlegene Kandidat Salvador Nasralla eine Reihe von Protesten angekündigt. „Ich kann euch garantieren, dass der Januar in Erinnerung bleiben wird“, sagte der Politiker der Allianz gegen die Diktatur am Dienstag.

 

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Honduras-Krise: Präsident Hernández zum Wahlsieger erklärt

Der alte und neue Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernández (Foto: La Tribuna)

Tegucigalpa, 18. Dezember 2017 – Massenproteste, Plünderungen, Ausgangssperren: Die von Fälschungsvorwürfen überschattete Präsidentschaftswahl hat Honduras in eine tiefe Krise gestürzt. Nun gibt es ein offizielles Ergebnis, aber keine Entspannung.

Trotz Wahlfälschungsvorwürfen hat die oberste Wahlbehörde von Honduras den konservativen Amtsinhaber Juan Orlando Hernández zum Sieger der Präsidentenwahl vom 26.

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Wahl in Honduras: Polizei will nicht gegen Demonstranten vorgehen

Bei Protesten gegen das Wahlergebnis kam es teilweise zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, Vandalismus und Plünderungen (Foto: sercano.com)

Tegucigalpa, 5. Dezember 2017 – Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Honduras sind rund 2000 Polizisten in Streik getreten. Die Beamten der Spezialkräfte Cobra wollten nicht gegen Demonstranten vorgehen, wie ein Vertreter am Dienstag erklärte.

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Konservativer vom Land: Honduras’ Präsident Juan Orlando Hernández

Der honduranische Präsident steht für eine liberale Wirtschaftspolitik und ein hartes Durchgreifen gegen die mächtigen Jugendbanden (Foto: brookings.edu)

Tegucigalpa, 4. Dezember 2017 – Juan Orlando Hernández könnte Geschichte schreiben: Wird sein Wahlsieg bestätigt, wäre er der erste Präsident von Honduras, der das mittelamerikanische Land für zwei Amtszeiten regieren wird.

Seit der Rückkehr zur Demokratie Anfang der 1980er Jahre war die Wiederwahl des Staatschefs per Verfassung untersagt.

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Krise in Honduras: Opposition wirft der Regierung Wahlfälschung vor

Der Präsident von Honduras,  Juan Orlando Hernández (Foto: La Tribuna)

Von Denis Düttmann

Tegucigalpa, 4. Dezember 2017 – Über eine Woche nach der Präsidentenwahl in dem mittelamerikanischen Land sind alle Stimmen ausgezählt, Amtsinhaber Hernández liegt knapp vorne. Die Regierungsgegner wollen das Ergebnis nicht anerkennen.

Manipulationsvorwürfe, Krawalle, Ausgangssperre: Über eine Woche nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Honduras zeichnet sich ein Sieg von Präsident Juan Orlando Hernández ab.

 

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Überraschung in Honduras: Oppositionskandidat liegt bei Wahl vorn

Amtsinhaber Juan Orlando Hernández (lks.) mochte seine Niederlage gegen Salvador Nasralla (re.) noch nicht eingestehen (Foto: El Heraldo)

Tegucigalpa, 27. November 2017 – In den Umfragen war Amtsinhaber Hernández bis zuletzt der klare Favorit. Jetzt deutet alles auf einen Sieg des Herausforderers hin. Dieser steht vor großen Herausforderungen: Honduras leidet unter Korruption, sozialer Ungleichheit und Gewalt.

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Trotz Gewalt und Korruption: Honduras Präsident will weiterregieren

Der Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernández (Foto: radiohrn)

Tegucigalpa, 24. November 2017 – Erstmals in der jüngeren Geschichte des mittelamerikanischen Landes bewirbt sich ein Amtsinhaber um eine zweite Amtszeit. Die Opposition will das mit vereinten Kräften verhindern. Der künftige Staatschef steht vor großen Herausforderungen.

Es ist ein Novum in der Geschichte von Honduras: Präsident Juan Orlando Hernández will sich am Sonntag für eine zweite Amtszeit wiederwählen lassen.

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Experten: Mord an Indio-Führerin in Honduras lange geplant

Die honduranische Umweltschützerin Berta Cáceres (Foto: gaipe.net)

Tegucigalpa, 1. November 2017 – Berta Cáceres setzte sich gegen den Bau eines Wasserkraftwerks ein. Vor rund eineinhalb Jahren wurde sie in ihrem Haus erschossen. Laut einer neuen Untersuchung stecken Firmenmitarbeiter und staatliche Sicherheitskräfte hinter dem Anschlag.

Der Mord an der prominenten honduranischen Umweltschützerin Berta Cáceres ist nach Einschätzung internationaler Experten von Unternehmern und staatlichen Sicherheitskräften gemeinsam geplant worden.

 

02 11 Honduras Migration
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Erzwungene Migration: Honduras verliert immer mehr Bürger an die USA

Migranten aus Honduras und ganz Mittelamerika werden auf ihrem Weg in die USA in Mexiko immer öfter aufgegriffen (Foto: odisea.org)

 

Tegucigalpa, 02. November 2016 – Das kleine mittelamerikanische Land Honduras hat ein großes Emigrationsproblem. In einem Bericht der Friedrich-Ebert-Stiftung wird nun die These aufgestellt, der honduranische Staat sei für die Wanderungsbewegung verantwortlich, da er noch nicht einmal die Grundbedürfnisse seiner Bürger decken könne.

07 05 Caceres Honduras kl
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Verdächtige im Mordfall gegen Aktivistin in Honduras vor Gericht

 

Einer der Verdächtigen auf dem Weg zur Vernehmung (Foto:  El Heraldo)

Tegucigalpa, 7. Mai 2016 – Nach dem Mord an der prominenten honduranischen Umweltschützerin Berta Cáceres sind vier Verdächtige vor Gericht erschienen. Die Staatsanwaltschaft präsentierte am Freitag die Vorwürfe gegen die Männer. Ein fünfter Verdächtiger wurde am Abend von La Ceiba in die Hauptstadt Tegucigalpa überstellt.

04 05 Caceres Voith kl
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Nach Mord an Cáceres: Voith beendet Engagement in Honduras

 

Die Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres führte einen mutigen Kampf gegen gegen illegale Bauprojekte, Plantagenbesitzer, zuletzt gegen die Errichtung des Agua-Zarca-Damms und war vor ihrer Ermordung durch mehrere Bewaffnete ständigen Morddrohungen ausgesetzt. (Foto: fian.org)

Tegucigalpa/Heidenheim, 4. Mai 2016 – Voith zieht Konsequenzen: Wegen der Beteiligung am Bau eines umstrittenen Wasserkraftwerks in Honduras stand das deutsche Unternehmen in der Kritik.