Amerika

Kolumbien besorgt über Zehntausende venezolanische Migranten

Venezolanische Migranten campieren in einem Park in der kolumianischen Stadt  Bucaramanga (Foto: El Tiempo)

Bogotá, 19. Februar 2018 – Kolumbiens Regierung ist besorgt über die Ankunft Zehntausender Migranten aus Venezuela. „Die Einwanderer, die in unser Land kommen, sind vielleicht das größte Problem, das wir momentan haben“, sagte Präsident Juan Manuel Santos am Montag dem Radiosender Blu.

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US-Außenminister Tillerson beginnt Lateinamerikareise in Mexiko

US-Außenminister Rex Tillerson (re.) am Dienstagabend nach Trumps Rede an die Nation (Foto: Getty Images)

Mexiko-Stadt, 31. Januar 218 – US-Außenminister Rex Tillerson bricht am Donnerstag zu einer mehrtägigen Lateinamerikareise auf. Seine erste Station ist Mexiko, danach reist er nach Argentinien, Peru und Kolumbien.

Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela will der Chefdiplomat in der Region um Unterstützung für einen harten Kurs gegen die sozialistische Regierung in Caracas werben.

 

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Kolumbien setzt nach Anschlag Friedensgespräche mit ELN-Rebellen aus

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (Twitter / Juan Manuel Santos)

La Palma, 29. Januar 2018 – Nach einem Bombenanschlag der Guerillaorganisation ELN auf eine Polizeiwache hat die kolumbianische Regierung die Friedensgespräche mit den linken Rebellen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

„Ich habe die Entscheidung getroffen, die fünfte Verhandlungsrunde auszusetzen, bis die Taten der ELN auch ihren Worten entsprechen“, sagte Präsident Juan Manuel Santos am Montag nach Beratungen mit dem Chefunterhändler der Regierung, Gustavo Bell.

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Kolumbiens ELN-Rebellen bekennen sich zu Anschlag auf Polizeiwache

Ehrenwache bei der Beerdigung der getöteten Polizisten in Barranquilla (Foto: Twitter / Polizei Barranquilla)

Barranquilla, 29. Januar 2018 – Die kolumbianische Guerillaorganisation ELN hat den tödlichen Bombenanschlag auf eine Polizeiwache in der Hafenstadt Barranquilla für sich reklamiert. In der Nacht auf Montag veröffentlichte die linke Rebellengruppe ein Bekennerschreiben.

Die Behörden prüften die Authentizität des Schreibens, sagte Präsident Juan Manuel Santos.

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Kokain auf deutschem Frachter vor kolumbianischer Küste entdeckt

Der Frachter der Hamburger Reederei Hapag Lloyd vor der Küste Kolumbiens (Foto: Kolumbianische Marine)

Cartagena, 29. Januar 2018 – Sicherheitskräfte haben an Bord des deutschen Frachters „Rotterdam Express“ vor der Küste Kolumbiens rund 185 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Fremde Männer hatten sich an Bord geschmuggelt.

Der Kapitän des Containerschiffs der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd habe die Behörden alarmiert, als bei einer Sicherheitsprüfung fremde Personen an Bord entdeckt worden seien, teilte die Marine des südamerikanischen Landes am Wochenende mit.

 

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Gewalt, Korruption, Krise: Es gärt in Lateinamerika

Er hat gute Chancen, Mexikos nächster Präsident zu werden: Der Linkspopulist Andrés Manuel López Obrador (Foto: Facebook)

Von Georg Ismar

Rio de Janeiro, 12. Januar 2018 – 2018 ist ein Superwahljahr in Lateinamerika, doch einiges gerät hier zunehmend aus den Fugen. Gewalt und politische Krisen schrecken Investoren ab – ein Land wird zunehmend zur Diktatur.

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Escobars Erbe in Kolumbien: Die Koks-Hippos von Doradal

Sie sind nicht zufällig hier, die Flusspferde in den Straßen von Doradal (Foto: elcolombiano.com)

Von Sinikka Tarvainen

Doradal, 8. Januar 2018 – Mit seinen Drogenmillionen richtete sich Pablo Escobar einen Zoo ein. Der kolumbianische Drogenboss ist schon seit 1993 tot, doch seine Flusspferde machen heute die Umgebung seines Luxusanwesens unsicher.

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Mehr als 50 000 Hektar Koka-Plantagen in Kolumbien vernichtet

Kolumbianische Sicherheitskräfte bei der Zerstörung von Koka-Pflanzen (Foto: Carlos Ortega / EL TIEMPO)

Bogotá, 6. Dezember 2017 – Kolumbianische Sicherheitskräfte haben im laufenden Jahr rund 51 000 Hektar Koka-Felder vernichtet. Das ist eine Fläche, die größer ist als das Stadtgebiet von Köln. Damit sei das selbstgesteckte Ziel für 2017 erreicht worden, sagte Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas am Mittwoch.

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Fragiler Friede: Kolumbien ein Jahr nach der „Stunde null“

Viele Regionen sind durch die Topographie weitgehend isoliert (Foto: amnesty international)

Von Georg Ismar und Denis Düttmann

Bogotá, 29. November 2017 – Drogenkartelle agieren im früheren Guerillagebiet, die Eingliederung der Ex-Kämpfer kommt nur schleppend voran. Ein Jahr nach Verabschiedung des Friedensabkommens zeigt sich in Kolumbien: Mit der Abgabe der Waffen ist es nicht getan.

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Fast 2,5 Tonnen Kokain in Kolumbien beschlagnahmt

Das in Kolumbien beschlagnahmte Kokain (Foto: Polizei Kolumbien)

Barranquilla, 23. Oktober 2017 – Im Norden von Kolumbien hat die Polizei fast 2,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Das Rauschgift sei im Hafen der Stadt Barranquilla an der Karibikküste in einem Container mit Holz entdeckt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Montag mit.

Der Container mit 2438 Kilogramm Kokain sollte nach Algeciras in Spanien verschifft werden.

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Absurdistan in der Karibik: Der große Benzinschmuggel

Am Grenzübergang Paraguachón stehren sie schon mit ihren Benzinkanistern parat (Foto: elheraldo.co)

Von Georg Ismar

Paraguachón , 9. Oktober 2017 – Ein indigenes Volk lebt in der Karibik im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Kolumbien. Die Wayuu profitieren vom Chaos in Caracas und machen Kasse mit Billig-Benzin – was die Krise in Venezuela noch verschärft.

 

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Netanjahu: „Arabische Länder sehen Israel nicht mehr als Gegner“

In Bogotá wurde Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vom kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos empfangen (Foto: César Garrión / SIG)

Bogotá, 14. September 2017 – Der islamistische Terrorismus hat nach Einschätzung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu positive Auswirkungen auf die Beziehungen seines Landes zu den arabischen Staaten. Diese „sehen Israel jetzt nicht mehr als Gegner, sondern als unerlässlichen Partner“, sagte Netanjahu.

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Franziskus als Friedensmahner – Verletzung bei Papamobilfahrt

Während einer Fahrt mit dem Papamobil verletzte sich Papst Franziskus an der linken Augenbraue (Foto: Twitter)

Von Georg Ismar

Medellín, 10. September 2017 – Papst Franziskus hat seine Kolumbienreise zu einem starken Friedenssignal genutzt. Der Lebensstil Jesu fordere dazu auf, „den Weg der Liebe, der Gewaltlosigkeit, der Versöhnung und des Friedens zu gehen“, sagte er vor einer Million Gläubigen bei einer Heiligen Messe in Medellín.

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Regierung und Rebellen begrüßen Papst in Kolumbien mit Waffenruhe

Papst Franziskus in seiner Videobotschaft am Dienstag an die Kolumbianer (Foto: Twitter)

Bogotá, 5. September 2017 Papst Franziskus will den historischen Friedensprozess in dem südamerikanischen Land unterstützen. Nach Jahrzehnten des blutigen Konflikts haben die Farc-Rebellen ihre Waffen niederlegt. Jetzt will auch die kleinere ELN-Guerilla auf Gewalt verzichten.

Kurz vor dem Besuch von Papst Franziskus in Kolumbien haben sich die Regierung und die linke Guerillaorganisation ELN auf einen vorübergehenden Waffenstillstand geeinigt.