Amerika

Kuba will 2018 mobiles Internet einführen

Im ganzen Land gibt es über 200 Hotspots an öffentlichen Plätzen (Foto: www.theverge.com)

Havanna, 29. Dezember 2017 – Die kubanische Telekommunikationsfirma Etecsa will im kommenden Jahr mobiles Internet auf der sozialistischen Karibikinsel einführen. Bislang können sich die meisten Kubaner nur über WLAN-Hotspots ins Internet einwählen.

„Wir bereiten uns darauf vor, im kommenden Jahr mobiles Internet zu vermarkten.

 

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Ende der Castro-Ära: Kubas Präsident tritt im April ab

Im April 2016 tritt Raúl Castro als Kubas Staatschef zurück (Foto: cubanet.org)

Havanna, 22. Dezember 2017 –Seit fast 60 Jahren regieren die Castros Kuba. Nun tritt nach dem verstorbenen Fidel Castro im April auch sein Bruder Raúl ab – sein designierter Nachfolger verspricht: Die Revolution geht weiter.

Der kubanische Präsident Raúl Castro (86) wird im kommenden April vom seinem Amt als Staatschef abtreten – damit endet nach mehr als 60 Jahren endgültig die Ära der Castros.

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Castro tritt ab: Neuer Präsident soll Kubas Linie halten

Raúl Castro (lks.) und sein wahrscheinlicher Nachfolger Miguel Díaz Canel (Foto: martinoticias.com)

Von Denis Düttmann

Havanna, 21. Dezember 2017 – Raúl Castro wird als Präsident zurücktreten. Erstmals seit 60 Jahren steht auf der sozialistischen Karibikinsel dann kein Castro mehr an der Spitze. Revolutionäre Veränderungen sind aber nicht zu erwarten.

Ein Leben ohne die Castros – daran können sich auf Kuba nur die Wenigsten erinnern.

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Afrikanische Riesenschnecke wird zur Gefahr für Kubas Ernten

Die afrikanische Riesenschnecke (Foto: havana-live.com/)

Von Guillermo Nova

Havanna, 20. Dezember 2017 – Sie ist so groß wie eine Hand, vermehrt sich rasend schnell, frisst alles und überträgt gefährliche Krankheiten. In Kuba breitet sich eine aus Ostafrika stammende Riesenschnecke aus – das sorgt für Alarmstimmung.

Niemand weiß, wie sie auf die Karibikinsel kamen.

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Zeiten des Wandels: “Superwahljahr“ in Lateinamerika

Zum dritten Mal Präsidentschaftskandidat: der mexikanischische Linkspopulist  Andrés Manuel López Obrador (Foto: lopezobrador.org.mx)

Von Georg Ismar, Denis Düttmann und Juan Garff

Rio de Janeiro, 10. Dezember 2017 – In Kuba könnte die Castro-Ära enden, in Venezuela geht es um Diktatur oder Neuanfang, in Mexiko könnte es der Linkspopulist Andrés Manuel López Obrador doch noch schaffen, in Brasilien feiert womöglich „Lula“ ein Comeback.

 

Kubas Staatsbetriebe sollen flexibler werden

Kubanischer Arbeiter in einem Staatsbetrieb (Foto: Jose M. Correa / Granma)

Havanna, 13. Dezember 2017 – Die Staatsbetriebe Kubas sollen mehr Autonomie erhalten. Die Regierung veröffentlichte am Mittwoch eine Reihe von Dekreten, die die Richtlinien für die öffentlichen Unternehmen vereinheitlichen und für mehr Effizienz sorgen sollen.

Unter anderem erhalten die Direktoren der Staatsbetriebe mehr Freiheiten, um betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen.

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Möglicher Castro-Nachfolger schwört Kubaner auf Sozialismus ein

Kubas Vizepräsident Miguel Díaz-Canel (re.) wird möglicherweise Raúl Castro (lks.) beerben   (Foto: martinoticias.com)

Havanna, 26. November 2017 – Der kubanische Vizepräsident und mögliche Nachfolger von Staatschef Raúl Castro, Miguel Díaz-Canel, hat die Kubaner auf die Fortführung des Sozialismus eingeschworen. Präsident Castro hat angekündigt, im kommenden Februar als Präsident zurückzutreten.

“Ich empfinde keine Brüche in unserem Land.

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Erster Todestag: Kubaner gedenken des Revolutionsführers Fidel Castro

„Ich bin Fidel, ich bin Fidel“: Zentrale Gedenkfeier zum ersten Todestag von Fidel Castro (Foto: José M. Correa / Granma)

Havanna, 26. November 2017 – Die kommunistische Jugend feiert den Rebellen und Staatsmann, die Verbündeten zollen Kubas Ex-Präsident Respekt. Allerdings fällt das Gedenken recht zurückhaltend aus. Die kubanische Regierung will den Personenkult offenbar nicht weiter schüren.

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Kuba: Ein Jahr ohne Fidel

Fidel Castro war unter anderem Regierungsschef, Staatspräsident und Vorsitzender der Kommunistischen Partei Kubas (Foto: cuba-solidarity.org.uk

Von Denis Düttmann

Havanna, 19. November 2017 – Viele Kubaner konnten sich ein Leben ohne den Revolutionsführer gar nicht vorstellen. Viel verändert hat sich auf der sozialistischen Karibikinsel seit Castros Tod vor einem Jahr nicht.

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Menschenrechtler: Kritik an Kubas Regierung kann Arbeitsplatz kosten

Über Guatemala nach Mexiko: Kubanische Migranten in Tapachula, Chiapas (Foto: cubaenmiami.com)

Mexiko-Stadt, 16. November 2017 – Die kubanische Regierung nutzt ihre Kontrolle über den Arbeitsmarkt Menschenrechtlern zufolge, um kritische Stimmen zu unterdrücken. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) über die Lage in Kuba.

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Kuba wirbt rund zwei Milliarden Dollar an Auslandsinvestitionen ein

In der Altstadt von Havanna (Foto: Pinterest)

Havanna, 31. Oktober 2017 – Trotz des US-Handelsembargos hat Kuba im laufenden Jahr rund zwei Milliarden US-Dollar (1,72 Mrd Euro) an ausländischen Direktinvestitionen erhalten. „Das beweist, dass trotz der Versuche der US-Regierung, die Blockade zu verstärken und Kuba zu isolieren, unser Land ein wachsendes Interesse als Investitionsziel schürt“, sagte Außenhandelsminister Rodrigo Malmierca.

 

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Fünf Folgen des „Märtyrertods“ von Che Guevara

Ernesto Che Guevara, Ikone der sozialistischen Bewegungen gegen das kapitalistische Modell der USA (Foto: fondodetodos)

Vallegrande, 8. Oktober 2017 – Ernesto „Che“ Guevara ist bis heute weltweit ein Begriff. Die Erschießung des rastlosen, trotz seiner Gewalttaten verehrten Revolutionärs machte ihn zum „Märtyrer“. Einige Folgen im Überblick.

OST-WEST-KONFLIKT: Der Guerillakampf des Che Guevara schürte die Angst vor einem „zweiten Kuba“, vor einem wachsenden Einfluss der Sowjetunion im „Hinterhof“ der Vereinigten Staaten.