Amerika

Weltwasserforum: UN plädiert für naturnahe Lösungen gegen Wasserkrise

3,6 Milliarden Menschen sind laut Uno derzeit vom Wassermangel betroffen (Foto: greenarea.com.me)

Brasilia, 19. März 2018 – Mehr Menschen, weniger Wasser. Während die Weltbevölkerung weiter wächst, sehen sich immer mehr Menschen vom Wassermangel bedroht. Beim Weltwasserforum in Brasilien werden nachhaltige Ansätze präsentiert.

Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Gebieten, die zumindest zeitweise von Wassermangel bedroht sind.

Amerika

Kein Orchideenthema: Verlust der Biodiversität hat ernste Folgen

Durch Abholzung geht der Baumbestand allein am Amazonas um die Hälfte zurück (Foto: sentaklaus.net)

Von Denis Düttmann

Medellín, 16. März 2018 – Es geht nicht nur um die Rettung des Regenwalds oder seltener Tierarten: Der Rückgang an biologischer Vielfalt führt zu schweren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konflikten. Über 500 Experten haben die Lage analysiert und verteilen Hausaufgaben an die Regierungen.

Amerika

Drahtzieher des Mordes an honduranischer Umweltschützerin gefasst

Die ermordete honduranische Umweltschützerin Bertha Cáceres (Foto: fian.org)

Tegucigalpa, 2. März 2018 – Zwei Jahre nach dem Mord an der prominenten honduranischen Umweltschützerin Berta Cáceres hat die Polizei den mutmaßlichen Drahtzieher der Tat verhaftet.

Der Verdächtige war zum Tatzeitpunkt Exekutivpräsident des Energieunternehmens Desa, er habe einem der Täter Logistik und Mittel zur Verfügung gestellt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit.

Amerika

Jagd auf das „Kokain des Meeres“ bedroht kalifornische Schweinswale

Ein Trauerspiel: die Totoaba ist vom Aussterben bedroht – illegale Fischer stört das nicht (Foto: ecowatch)

Von Carmen Peña und Ivonne Marschall

San Felipe, 1. März 2018 – Im Golf von Kalifornien sind illegale Fischer hinter der Totoaba her. Bei der Jagd nach dem wertvollen Fisch gibt es Kollateralschäden: So steht der kalifornische Schweinswal kurz vor dem Aussterben.

 

Amerika

54 Delfine an der Küste Mexikos gestrandet – 21 verendet

Tote Delfine am Strand bei La Paz in Baja California (Foto: PROFEPA)

La Paz, 14. Februar 2018 – 54 Delfine sind in der Bucht von La Paz im Nordwesten Mexikos gestrandet. Für 21 der Meeressäuger kam jede Rettung zu spät, wie die Umweltbehörde am Dienstag mitteilte.

Helfer hätten die Delfine sofort in tiefere Gewässer gebracht, erklärte das Umweltamt.

Amerika

Kettenreaktion: Über dreißig Kondore in Argentinien vergiftet

Die 34 toten Kondore (Foto: Los Andes / Regierung Mendoza)

Mendoza, 23. Januar 2018 – Sie fraßen offenbar von einem vergifteten zerrissenen Schaf: In den argentinischen Anden sind 34 Kondore tot aufgefunden worden. Neben den Kondorkadavern seien auch ein toter Puma sowie ein totes Schaf gefunden worden.

Die Tiere wurden alle vergiftet, berichtete die Zeitung „Los Andes“ am Montag unter Berufung auf die Behörden der Provinz Mendoza.  

Deutschland

Deutschland finanziert Wiederherstellung von Regenwäldern

Regenwald im brasilianischen Amazonas-Gebiet (Foto: sentaklaus.net)

Bonn, 20. Dezember 2017 – Jede Minute verschwindet irgendwo auf der Welt ein Stück Wald von der Größe von zwei Fußballfeldern. Aber es läuft inzwischen auch ein ehrgeiziges Programm zur Wiederaufforstung. Sogar Regenwälder entstehen neu.

Im Kampf gegen den Klimawandel gewinnt die Wiederherstellung gerodeter Wälder zunehmend an Bedeutung.

Umwelt

Feigenkaktus als Notreserve in Zeiten des Klimawandels

Die Frucht des Feigenkaktus, in Mexiko „tuna“ genannt, ist süß und sehr saftig (Foto: FAO)

Rom, 1. Dezember 2017 – In Zeiten des Klimawandels sehen die Vereinten Nationen den Feigenkaktus als wichtige Notreserve. Die Kaktusart habe sich als Nahrungsquelle für Mensch und Tier bewährt, teilte die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) am Donnerstag mit.

 

Umwelt

Weltklimakonferenz bringt kleine aber wichtige Schritte

Letzter Tag des Weltklimagipfels COP23 in Bonn (Foto: COP23)

Bonn, 18. November 2017 – Die Weltklimakonferenz erstellte eine Zettelsammlung, aus der einmal ein Regelwerk für das Pariser Abkommen entstehen soll. Sie rang bis zuletzt um Finanzstrukturen – letztlich erfolgreich. In einem anderen Bereich wurden die Entwicklungsländer enttäuscht.

Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht.

Umwelt

Klare Worte der Entwicklungsländer vor Abschluss der Klimakonferenz

Der venezolanische Minister für Ökosozialismus und Wasser, Ramón Velásquez Araguayán auf dem Weltklimagipfel in Bonn (Foto: Inparques)

Bonn, 17. November 2017 – Kurz vor dem geplanten Ende der Weltklimakonferenz in Bonn an diesem Freitag sind noch wichtige Finanzfragen offen. Die Unterhändler rangen in der Nacht darum, auf welchen Wegen die Industrieländer den ärmeren Staaten künftig finanzielle Unterstützung geben sollten.