Argentiniens Präsident sagt Drogenhändlern den Kampf an 

 

Scharfe Worte von Agentiniens neuem Präsidenten Mauricio Macri (Foto: La Nación)

Mar del Plata, 4. Januar 2016 – Nach einem spektakulären Gefängnisausbruch von drei verurteilten Mördern aus dem Drogenmilieu hat der neue argentinische Präsident Mauricio Macri dem organisierten Verbrechen den Kampf angesagt. «Wir werden dem Drogenhandel den Krieg erklären – ohne Pardon und an jedem Ort», sagte der Staatschef am Montag im Badeort Mar del Plata.

Macri warf der Vorgängerregierung von Cristina Fernández de Kirchner vor, für die Zunahme der Drogenkriminalität in dem südamerikanischen Land verantwortlich zu sein.

Die drei Mörder waren am Sonntag vor einer Woche aus einem Hochsicherheitsgefängnis ausgebrochen und halten seitdem die Polizei auf Trab. Die Männer hatten 2008 drei Geschäftsmänner getötet. Die Tat stand im Zusammenhang mit Drogen – die Opfer handelten mit Ephedrin, das unter anderem zur Herstellung der Droge Crystal Meth dient.

Der Fall bekam eine politische Komponente, als einer der Verurteilten den damaligen Kabinettschef von Präsidentin Kirchner, Aníbal Fernández, als Drahtzieher der Tat nannte. (dmz/dpa/hl)




Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen