Blackjack – Glücksspiel oder eine Frage der Mathematik?

 

Es gibt verscghiedene Arten, Blackjack zu spielen  (Foto: Wikipedia)

Mexiko-Stadt/Las Vegas, 24. Januar 2016 – In den mexikanischen Kasinos ist Blackjack eines der beliebtesten Glückspielen. Und wie überall diskutieren auch hier die Spieler, ob gewinnen oder verlieren eine Frage des Glücks ist oder nicht. Jeff Mas Antwort ist eindeutig:  Mathematik, basierend auf Datenerhebung und Wahrscheinlichkeitsrechnungen.

Jeff Ma ist wohl einer der erfolgreichsten Blackjack Spieler aller Zeiten. Er war Mitglied des legendären MIT Blackjack Teams in den 90er Jahren und war die Inspiration und Vorlage für das Buch „Bringing down the House“. Das Buch handelt davon, wie Ma mit anderen MIT Studenten Statistiktheorien mit einfachem Kartenzählen kombiniert hat und mit dieser Methode Millionen von Dollar in den Casinos von Las Vegas gewonnen hat.

Ma arbeitet inzwischen für Twitter, hat mehrere Start-up Firmen aufgebaut und wieder verkauft, arbeitet als Berater für professionelle Sportmannschaften (u.a. die San Francisco 49ers und die Portland Trail Blazers) und tritt regelmäßig als Redner bei diversen Konferenzen auf. Bei diesen Reden gibt er immer wieder interessante Thesen und Ratschläge von sich.

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„Alles, was wir machen, hängt von Mathematik, Wahrscheinlichkeiten und Zahlen ab“, so Ma. „Jede Entscheidung, die wir treffen, ist objektiv. Es ist alles datengesteuert. Ich glaube, dass Blackjack schon Big Data war, bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Es gibt eine Unmenge an Versuchen und Simulationen, die man machen kann. Alles wird perfekt beherrscht, wie eine kleine Laborschale voller objektiver, datengesteuerter Entscheidungen.“

Ma hat also sozusagen den Traum vieler Spieler gelebt. Gewinnen macht natürlich immer Spaß, aber man darf auch nicht vergessen, dass seine Erfolge auf einer Menge harter Arbeit basieren und das stetige Rechnen und Kalkulieren während des Spielens die allerhöchste Konzentration erfordert und viel Energie kostet. Und viel Übung…dies kann man heutzutage leichter machen, als noch vor 15 oder 20 Jahren. Es gibt eine große Auswahl an Online Casinos, wie 32Red, Europalace oder SpinPalace, in denen man quasi unbegrenzt üben kann.

Wenn man beispielsweise bei 32Red Online Blackjack spielt, kann man sowohl mit Spielgeld als auch mit Echtgeld agieren und sich langsam von den leichteren Leveln zu den schwierigeren hocharbeiten. Früher hätte man noch durch die harte Schule des Casinobesuchs gehen müssen, um seine Blackjack Skills zu verbessern oder man hätte sich mit Freunden zum Spielen treffen müssen, was oft nicht öfters als ein oder zwei Mal im Monat möglich ist. Heute kann man hingegen jeden Tag bequem vom eigenen Sofa aus trainieren und sich so für den ersten Gang ins Casino bestens vorbereiten.

Jack Ma: „Ich glaube, dass Blackjack schon Big Data war, bevor es diesen Begriff überhaupt gab.“ (Foto: meetinnovators.com)

Der Erfolg hat Ma und seinen Freunden auf ganzer Linie Recht gegeben, aber es war nicht immer einfach. Selbst wenn er perfekt gespielt hat und nie von der grundlegenden Blackjack Strategie abgewichen ist, hat ihn das nicht davor bewahrt, auch mal eine Pechsträhne zu haben. Ma erinnert sich daran, wie er einmal seine gesamte analytische Methode infrage stellte, als er innerhalb kürzester Zeit $50.000 mit drei Händen verlor, bei denen er jeweils ein 19 auf der Hand und der Dealer eine Sechs vor sich liegen hatte. Dieser zog dann jedoch erst eine Fünf und dann eine Bildkarte, um den Blackjack komplett zu machen.

„Trotz der Tatsache, mit guten Händen innerhalb von knapp zwei Minuten $50.000 verloren zu haben, seine Strategie weiter zu verfolgen und die Eier zu haben, noch mal weitere $30.000 auf den Tisch zu legen – das hat schon eine Glaubenskrise ausgelöst.“

Die Lehre, die ein praktizierender Analytiker daraus ziehen muss, ist es, die richtige Entscheidung vom Ergebnis trennen zu können. Ma hat noch weitere gute Ratschläge parat, um andere kognitive Verzerrungen, die sich in unsere Aktionen schleichen, zu vermeiden, inklusive die Gefahr des „Gruppendenkens“ und der Verlustabneigung, was die Tendenz ist, Inaktivität der Aktivität vorzuziehen. „Wir nehmen einen Fehler lieber durch ein Versäumnis in Kauf, als das Gefühl zu haben, einen Fehler aktiv zu begehen“, sagt Ma. „Wir haben alle Angst vor dem Verlieren. Aber das kann nicht der Weg sein, wenn wir innovativ sein wollen.“ (dmz/hl)