Kolumbien: Über eine Tonne Kokain im Hafen von Cartagena abgefangen

 

Im Hafen von Cartagena sichergestelltes Kokain (Foto: IDPC en español / Twitter)

Cartagena, 21. Januar 2016  Die kolumbianischen Sicherheitskräfte haben im Karibikhafen Cartagena 1,3 Tonnen Kokain auf dem Weg nach Europa abgefangen. Das Rauschgift war in einem Container versteckt und zur Verschiffung nach Belgien bestimmt, wie die Marine am Mittwoch mitteilte.

Bei Razzien in verschieden Städten des Landes seien 18 mutmaßliche Drogenschmuggler festgenommen worden. Gegen sieben Verdächtige liegen demnach Auslieferungsanträge der USA vor.

Das Kokain gehörte den Ermittlungen zufolge dem Verbrechersyndikat Los Urabeños. Die Bande ist aus den rechtsgerichteten Paramilitärs hervorgegangen. Sie betreibt Drogenhandel, Schutzgelderpressung sowie illegalen Bergbau und gilt als die mächtigste kriminelle Organisation des südamerikanischen Landes. (dmz/dpa/sw)