Rolling Stones strecken Trump die Zunge heraus

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Zunge raus für Donald Trump: Die Rolling Stones haben sich schon des Öfteren als Trump-Gegner geoutet. (Foto: taller-ing-soft.blogspot.com)

London, 5. Mai 2016 – Mick Jagger und Co. reicht es: Die Rolling Stones verbieten US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump, ihre Lieder für seinen Wahlkampf zu nutzen. Trump habe keine Genehmigung gehabt, die Songs bei seinen Auftritten laufen zu lassen, sagte das Management der Band am Donnerstag.

Es läuft derzeit wie am Schnürchen für Donald Trump: Nach dem eindeutigen Sieg bei den Vorwahlen in Indiana und dem Rückzug seiner parteiinternen Gegenspieler Ted Cruz und John Kasich steht die Präsidentschaftskandidatur Trumps für die US-Republikaner faktisch fest. Jetzt steht dem Milliardär aber neuer Ärger ins Haus: Die Rolling Stones wollen ihm die Nutzung ihrer Lieder im Wahlkampf verbieten.

Bei seinen Wahlkampfveranstaltungen hatte Musikliebhaber Trump nach Angaben der Nachrichtenagentur PA unter anderem die Klassiker „You Can’t Always Get What You Want“ und „Start Me Up“ abgespielt. Die britische Rockband hatte den republikanischen Kandidaten zuvor schon aufgefordert, jegliche Nutzung ihrer Musik unverzüglich einzustellen.

Die Rolling Stones stellen sich damit in eine Reihe von Künstlern, die Trump die Nutzung ihrer Werke verbieten. Sängerin Adele zeigte ihm im Februar die rote Karte, Aerosmith-Sänger Steven Tyler im September und der ehemalige REM-Frontmann Michael Stipe im Oktober.

Sänger Mick Jagger (72) hatte sich erst im März bei einem Konzert der Rolling Stones in Mexiko-Stadt über Trumps Wahlkampfankündigung lustig gemacht, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten zu wollen, um illegale Einwanderer an der Einreise zu hindern. Jaggers Ansprache entfachte tosenden Applaus bei den mexikanischen Fans. (dmz/sw mit Material von dpa)




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