Ballett bringt russische Seele nach Mexiko-Stadt

 

Szenen aus „Der Nussknacker“ vom Ballett von Moskau (©Ballet de Moscú)

Tounee durch Mexiko bringt das Ballett auch nach Saltillo, San Luis Potosí, Durango, Tampico, Guadalajara, León, Irapuato, Estado de México, Puebla, Cuernavaca, Orizaba und Querétaro

Mexiko-Stadt, 28. November 2014 – Ein Klassiker der Ballettgeschichte steht im Dezember auf dem Kulturprogramm von Mexiko-Stadt: Der Nussknacker. Die schöne Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt wird vom Ballett von Moskau, „The Crown of Russian Ballett“, im Centro Cultural Teatro I in Mexiko-Stadt präsentiert. Wer Karten haben möchte, sollte sich beeilen. Denn die russischen Tänzer werden nur am 14. Dezember und vom 16. bis 21. Dezember in der Hauptstadt zu sehen sein.

Es sei Zeit, „dass Mexiko ein anderes Ballett sieht, ein junges Ballett“, sagte Emilia Kovac, Direktorin des Ballets von Moskau auf der Pressekonferenz in Mexiko-Stadt. „The Crown of Russian Ballett“ wurde 1997 gegründet; schon nach kurzer Zeit habe es Berühmtheit auf der ganzen Welt erlangt. So ist das Ballett von Moskau bereits in Deutschland, Spanien, England, USA, Taiwan, Thailand, Japan, Israel, Salvador, Guatemala und Costa Rica getourt. Carmen, Romeo und Julia, Tristan und Isolde, Schwanensee, Don Quijote, Aschenputtel und Giselle gehören mit zum Repertoire. Seine Besetzung besteht aus Tänzern und Tänzerinnen mit langer Erfahrung und die in den besten Theatern von Russland aufgetreten sind. Das Ballett von Moskau zeichnet sich besonders durch die Vereinigung von klassischem Ballett mit neuen, modernen Elementen aus. So auch beim Nussknacker.

Nach dem Märchen von E.T.A Hoffmann erzählt das russische Ballett zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski die Geschichte des Mädchens Clara, das am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Drosselmeyer einen Nussknacker geschenkt bekommt. In der Nacht träumt Clara, dass der Nussknacker lebendig wird und zusammen mit den Spielzeugsoldaten eine Schlacht gegen das Heer des Mäusekönigs führt. Durch Clara gewinnt der Nussknacker und zum Dank entführt er das Mädchen in das Reich der Zuckerfee.

Im ersten Akt werden die Zuschauer alle bekannten Figuren des Ballettklassikers wiedererkennen, erklärte Sergei Teplov, Choreograph vom Ballett von Moskau, vor Journalisten in Mexiko-Stadt. Im zweiten Akt werde ein Phönix mitspielen, der den Zuschauern den Geist von Russland näher bringen solle. Der Vogel steht als Sinnbild in vielen russichen Märchen. Die Zuschauer werden dabei in die „Seele des russischen Winters“ entführt, kommentierte Teplov.

Der Nussknacker wurde zum ersten Mal 1892 im Mariinski Theater in Sankt Petersburg in der Choreografie von Lew Iwanow vorgeführt.

Außer in Mexiko-Stadt werden die russischen Ballettänzer – und tänzerinnen in Saltillo, San Luis Potosí, Durango, Tampico, Guadalajara, León, Irapuato, Estado de México, Puebla, Cuernavaca, Orizaba und Querétaro auftreten. Hier finden Sie Tickets und Tournee-Daten. (dma/as/hl)