Bundespräsident Gauck fliegt zu Staatsbesuchen nach Peru und Uruguay

 


Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt (Foto: bundespraesident/Steffen Kugler)

Berlin, 18. März 2015 – Vor vier Wochen war bereits der deutsche Außenminister in Peru, nun stattet Bundespräsident Joachim Gauck dem Land einen Besuch ab. In Lima soll es um politische Themen gehen, aber auch um Korruption und soziale Verantwortung von Unternehmen. Zweite Station seiner Reise ist Uruguay.

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck fliegt am Donnerstagvormittag (10.30 Uhr) zu einem achttägigen Besuch nach Südamerika. Erstes Ziel seiner Reise ist Peru. In der Hauptstadt Lima stehen Gespräche mit der Staats- und Regierungsspitze sowie Projekte der deutsch-peruanischen Zusammenarbeit auf dem Programm.

Auch die Themen Korruption und soziale Verantwortung von Unternehmen sollen angesprochen werden. Bei einem Besuch der Region Ayacucho und in der weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu steht die Entwicklungszusammenarbeit im Vordergrund.

Der zweite Staatsbesuch führt Gauck vom 24. März an nach Uruguay, dem Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen Südamerikas. Dort will Gauck, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, unter anderem ein Frauenfußball-Projekt besuchen.

Im Februar hatte bereits Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier vier Tage in Lateinamerika verbracht und sich mit den Staatschefs von Brasilien, Peru und Kolumbien ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand dabei eine bessere Zusammenarbeit: von Wirtschaft, Wissenschaft bis Kultur. Mit Brasilien wurden regelmäßige Regierungskonsultationen vereinbart. (dmz/ds mit Material von dpa)