Connect with us

Nachrichten

Chile, Kolumbien und Co. prägen die WM

Belo Horizonte, 20. Juni 2014 – Südamerikas Mannschaften erobern die WM. Chile hat das Achtelfinale schon erreicht, Kolumbien auch. Gastgeber Brasilien ist auf dem besten Weg. Argentinien kann es mit einem Sieg gegen Außenseiter Iran an diesem Samstag vorzeitig schaffen und Uruguay hat seinen Fehlstart

Published

on

 

Von Jens Marx, dpa

Sie spielen teilweise berauschenden Fußball, haben zigtausende Fans dabei und prägen bislang diese WM neben Teams wie Deutschland oder Holland. Die südamerikanischen Mannschaften haben einen starken Start hingelegt. Titelwahrscheinlichkeit – Stand jetzt – nicht gering.

Belo Horizonte, 20. Juni 2014 – Südamerikas Mannschaften erobern die WM. Chile hat das Achtelfinale schon erreicht, Kolumbien auch. Gastgeber Brasilien ist auf dem besten Weg. Argentinien kann es mit einem Sieg gegen Außenseiter Iran an diesem Samstag vorzeitig schaffen und Uruguay hat seinen Fehlstart mit einem triumphalen Auftritt gegen das Fußball-Mutterland England ausgebügelt. Bei den Spielen herrscht Heimspiel-Stimmung, Regierungschefs und -chefinnen nutzen die Nähe für einen Abstecher zum Daumendrücken.

In zehn Partien mit Beteiligung südamerikanischer Mannschaften gelangen den Teams aus Brasilien, Argentinien, Chile, Kolumbien, Uruguay und Ecuador sieben Siege, eine Partie endete Unentschieden (Brasilien-Mexiko 0:0) und zwei mit Niederlagen (Uruguay-Costa Rica 1:3, Ecuador-Schweiz 1:2). Ausgerechnet Gastgeber Brasilien schaffte als einziges südamerikanisches Team bis zum Freitag in einer Partie kein Tor, bei allen Siegen fielen Minimum zwei Treffer.

„Die Süd-, aber auch die Mittelamerikaner machen einen starken Eindruck. Sie sind körperlich stark, taktisch gut. Im Vergleich Südamerika-Europa steht es 5:1. Ich glaube, dass sie mit den Bedingungen gut umgehen können, auch nachmittags bei Hitze“, lobte Bundestrainer Joachim Löw auf der Pressekonferenz am Freitag.

Zumindest nach dem Eindruck der ersten Partien ist die rechnerische Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass auch bei der fünften Weltmeisterschaft in Südamerika wieder ein Team dieses Kontinents gewinnt. So wie Uruguay 1930 bei der Heim-WM und 1950 in Brasilien, Brasilien 1962 in Chile und Argentinien 1978 im eigenen Land.

Während sich nach den bisherigen Eindrücken vor allem Deutschland und die Niederlande berechtigte Hoffnungen auf den Ruhm von Rio am 13. Juli machen können, erwischte es andere bereits böse. So wie den entthronten Titelverteidiger Spanien und die noch punktlosen Engländer. Enttäuschend war in der ersten Turnierwoche auch das Abschneiden der Mannschaften vom Schwarzen Kontinent, nachdem 2010-Gasteber Südafrika nicht mal die Teilnahme geschafft hatte.

Die einst „Unzähmbaren Löwen“ aus Kamerun präsentierten sich ausgesprochen handzahm und sind Gruppenletzter mit zwei Niederlagen und 0:5 Toren. Nigeria schaffte gegen Iran nur ein müdes 0:0. Ghana tritt mit einer 1:2-Niederlage auf dem Konto gegen Deutschland am Samstag an. Algerien hielt sich gegen die hoch gehandelten Belgier zunächst wacker, ging aber letztlich ebenfalls als Verlierer vom Platz. Einzig die Elfenbeinküste konnte bislang für einen Sieg (2:1 gegen Japan) in sieben Partien mit afrikanischer Beteiligung sorgen. Am Donnerstag fanden die Ivorer in Kolumbien ihren Bezwinger (1:2).

Wie Chile wird auch Kolumbien von einem Argentinier trainiert. José Pekerman formte eine taktisch diszipliniert, aber ebenso mit Herz und großer Leidenschaft spielende Mannschaft. Dasselbe gilt für seinen Kollegen Jorge Sampaoli und seine Weltmeister-Bezwinger aus Chile. Uruguay fehlt eventuell der Fintenreichtum der südamerikanischen Rivalen, nicht aber der unbedingte Wille.

Dass die WM in Brasilien, dem größten Land Südamerikas stattfindet, scheint vor allem die Nachbarn besonders zu motivieren. Zumal auch die eigenen Fans zum Stimmungsbild dieser WM beitragen: Für die letzte Vorrundenpartie der Argentinier werden beispielsweise 100 000 Fans in Porto Alegre erwartet. Auch Südamerikas Fans erobern diese WM. (dpa/dmz/hl; Foto: www.almomento.mx)

{fshare}

Continue Reading

Pinche Gringo BBQ

Pinche Gringo BBQ

neu

Milo’s Bistrot

Panorama2 Wochen ago

Nackt und gefoltert: Neun Leichen auf Landstraße in Veracruz abgelegt – Warnung an Innenminister

Sport2 Monaten ago

Weltrekord: Mit verbundenen Augen 4080 Schritte über die Sumidero-Schlucht in Mexiko

Panorama2 Monaten ago

Spektakulär: Trailer reißt Fußgängerbrücke ein – keine Verletzten

Kultur & Gesellschaft2 Monaten ago

Als Zehnjährige für eine Flasche Mezcal verkauft – Martyrium endet nach 30 Jahren

Sport3 Monaten ago

Großer Preis von Mexiko: „Checo“ Pérez begeistert seine Landsleute mit 3. Platz

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

40 Jahre „Ein Colt für alle Fälle“: Mit Howie und Jody in Action

Reisen3 Monaten ago

Freiburg weltweit unter Top Drei bei „Lonely Planet“-Tipps für 2022

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

Fossilien und Frauenliebe: Kate Winslet in „Ammonite“

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

Ein Kreischen geht um die Welt: Schweighöfer in „Army Of Thieves“

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

„Bergman Island“ mit Tim Roth: Ehedrama nach großem Vorbild

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

Marvels „Eternals“: Comic-Action von Oscar-Regisseurin Chloé Zhao

Veranstaltungen3 Monaten ago

Veranstaltungskalender: Ausstellungen, Umzüge, Konzerte, Festivals im Oktober und November

Panorama3 Monaten ago

Hurrikan „Rick” trifft in Mexiko auf Land – Berichte über Schäden 

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

„Just A Notion“: Weiterer Song zum Abba-Comeback veröffentlicht

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

„Ron läuft schief“ – Kluger Film über Freundschaft in digitaler Zeit

Kultur & Gesellschaft3 Monaten ago

„Online für Anfänger“: Komödie rund um die Fallstricke des Digitalen

Herausgeberin und Chefredakteurin: Herdis Lüke Tel.: +52 777 482 3495 Mobil: +52 (1) 777 267 6383 Kontakt: herdis@deutsche-mexiko-zeitung.com Copyright © 2021 - DMZ - Deutsche Mexiko-Zeitung