Condor-Maschine kehrt auf dem Weg nach Kuba um

 Eine Condor Boing 767-300 am Frankfurter Flughafen (Foto: calflier001 / Flickr)

Frankfurt/Main, 15. Januar 2015 – Schockmoment für Passagiere des Condor-Flugs DE3184: Auf dem Weg von Frankfurt nach Kuba breitete sich an Bord ein seltsamer Geruch aus. Der Kapitän machte vorsorglich über Frankreich kehrt. Wo der Geruch herkam, ist bislang noch unklar. Die Airline untersucht den Fall.

Wegen eines ungewöhnlichen Geruchs an Bord hat eine Condor-Maschine am Mittwoch ihren Flug von Frankfurt nach Havanna abgebrochen. Der Flug DE3184 mit 258 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern an Bord kehrte über Frankreich um und landete am Abend in Frankfurt, teilte Condor via Twitter mit. Die Passagiere würden in ein Hotel gebracht und sollten am Donnerstagnachmittag mit einer Ersatzmaschine nach Kuba reisen.

Der Geruch sei in der Passagierkabine und im Cockpit der Maschine vom Typ Boeing 767 festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Condor. Der Flugkapitän habe deswegen „vorsorglich und aus Sicherheitsgründen entschieden, wieder umzudrehen“. Der Luftdruck in der Passagierkabine sei völlig normal gewesen.

Ursache des Geruchs wird noch untersucht

Wo der Geruch herkam, war zunächst unklar. Bislang stehe die Ursache noch nicht fest, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Donnerstag. Die Untersuchungen dauerten noch an. Bis dahin bleibe das Flugzeug am Boden.

Condor verfügt über insgesamt 12 Maschinen des Großraumflugzeugs Boeing 767-300. Im August vergangenen Jahres hatte das Unternehmen bei sämtlichen Flugzeugen dieses Typs die Passagierkabinen vollständig erneuert und umgerüstet. (dmz/dpa/ds)