Countdown: Welche Partei gewinnt die Mehrheit im US-Senat

 

In den USA sind die Wähler aufgerufen, über insgesamt mehr als 140 Referenden und Initiativen zu entscheiden (Foto: almomento.mx)

Washington, 5. November 2014 – Bei den US-Kongresswahlen am 4. November benötigten die Republikaner insgesamt sechs zusätzliche Sitze für eine Mehrheit im Senat – sieben haben sie bereits gewonnen und drei weitere Siege sind durchaus möglich.

Bislang hatten die Republikaner 45 der 100 Mandate. 53 Senatoren gehörten zur Demokratischen Partei von Präsident Barack Obama. Zwei weitere unabhängige Kandidaten stimmten zumeist mit den Demokraten.

– In Georgia errang der Republikaner David Perdue überraschend die erforderliche absolute Mehrheit, obwohl Umfragen ein «totes Rennen» und damit eine Stichwahl für Januar vorausgesagt hatten.

– In Arkansas nahm der republikanische Herausforderer Tom Cotton den Demokraten einen Sitz ab.

– In Colorado jagte der Republikaner Cory Gardner den Demokraten einen Senatssitz ab.

– In West Virginia eroberte die Republikanerin Shelley Moore Capito einen Sitz der Demokraten.

– In South Dakota gewann der Republikaner Mike Rounds einen Sitz der Demokraten.

– In Montana gewann Steve Daines einen Sitz, der bislang von den Demokraten gehalten wurde.

– In Iowa setzte sich die Republikanerin Joni Ernst knapp gegen ihren demokratischen Gegner Bruce Braley durch.

– In North Carolina nahm der Republikaner Thom Tillis der demokratischen Amtsinhaberin Kay Hagan den Sitz ab.

– In Kentucky verteidigte der Republikaner Mitch McConnell seinen Senatssitz.

– In New Hampshire gewann die amtierende demokratische Senatorin Jeanne Shaheen.

– «totes Rennen» in Louisiana: Die beiden Kandidaten der Republikaner und Demokraten gehen am 6. Dezember in eine Stichwahl.

Weitere heiß umkämpfte Bundesstaaten waren Alaska sowie überraschend auch Virginia. (dpa/dmz/hl; Foto: www.almomento.mx)