Das Sinaloa-Kartell: Eines der mächtigsten Verbrechersyndikate von Mexiko

Gegen die Macht des Sinaloa-Kartells konnten die Sicherheitsbehörden in Mexiko bisher nur wenig ausrichten (Foto: Maximilian Apitz / Twitter)

Mexiko-Stadt, 7. November 2015  Das Sinaloa-Kartell gilt als eines der mächtigsten Verbrechersyndikate Mexikos. Die Bande kontrolliert im Westen des Landes den Kokain- und Marihuanaschmuggel in die USA und unterhält enge Kontakte zu kolumbianischen Drogenhändlern. Sein Geschäftsfeld zumfasst auch Produktpiraterie, Menschenhandel und Schutzgelderpressung.

Mittlerweile hat das Kartell sein Geschäftsfeld erweitert und ist nach Einschätzung von Experten auch in Produktpiraterie, Menschenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt.

Das Sinaloa-Kartell entstand Ende der 1980er Jahre, als die Bande des Drogenhändlers Miguel Ángel Félix Gallardo nach dessen Festnahme zerfiel. Die Brüder Arellano Félix gründeten das Tijuana-Kartell, Joaquín „El Chapo“ Guzmán das konkurrierende Sinaloa-Kartell. Das Verbrecherkartell hat eine starke Präsenz in den Vereinigten Staaten und soll zuletzt punktuell mit dem neuen Kartell Jalisco Nueva Generación zusammenarbeiten. (dmz/dpa/hl)