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DFB-Team nach Tor-Gala im WM-Finale

Belo Horizonte, 8. Juli 2014 – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft mit einer sensationellen Tor-Gala souverän das Endspiel erreicht. In Belo Horizonte gewann die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag ihr Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien unerwartet klar mit 7:1

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Viele Fußball-Experten haben glauben, dass die Zeit für den ersten deutschen WM-Titel seit 24 Jahren gekommen ist. Diese Einschätzung gilt erst recht nach der 7:1-Torgala gegen Gastgeber Brasilien. Und das zweite Halbfinale wird zum Duell der Topstars Messi und Robben.

Belo Horizonte, 8. Juli 2014 – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft mit einer sensationellen Tor-Gala souverän das Endspiel erreicht. In Belo Horizonte gewann die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag ihr Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien unerwartet klar mit 7:1 (5:0). Nie zuvor gab es einen deutlicheren Halbfinalsieg bei einer WM.

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Vor 58 141 Zuschauern im Estadio Mineirao erzielten Toni Kroos, André Schürrle (je 2 Tore) sowie Thomas Müller, Miroslav Klose, Sami Khedira die Tore für Deutschland, das im Finale am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) auf den Sieger des Mittwoch-Spiels zwischen Argentinien und den Niederlanden trifft. Den enttäuschten Seleção-Profis, für die Oscar (90.) traf, bleibt nur das „kleine Finale“ am Samstag.

Die mit der Aufstellung aus dem Viertelfinale gegen Frankreich (1:0) ins Spiel gestartete DFB-Elf spielte vor allem in der ersten Halbzeit wie aus einem Guss. Müller sorgte mit seinem fünften Turniertor für die frühe Führung, es war zugleich der 2000. Länderspieltreffer für die DFB-Auswahl. Klose legte mit dem 2:0 nicht nur endgültig die Basis für den deutschen Sieg, sondern stieg mit seinem 16. WM-Treffer zum alleinigen Rekordtorschützen bei Fußball-Weltmeisterschaften vor dem Brasilianer Ronaldo (15) auf. Für Klose war es in seinem 136. Länderspiel das insgesamt 71. Länderspieltor für Deutschland.

„Eines steht fest: Wir wollen unbedingt noch mal in Rio im Maracanã-Stadion spielen. Am 13. Juli. Wir sind noch nicht fertig“, hatte Löw vor der Vorschlussrunden-Partie gesagt. Nach der Tor-Gala konnte er zufrieden feststellen: „In der ersten Halbzeit haben wir alles richtig gemacht.“ Zugleich bemühte er sich um Bodenhaftung: „Es geht weiter, ein bisschen Demut tut jetzt auch gut. Wir wollen nicht überbewertet sein.“ DFB-Präsident Wolfgang Niersbach meinte euphorisch: „Das ist ein historischer Tag für den deutschen Fußball. Ich weiß nicht was ich sagen soll. Sensationell, märchenhaft, das ist alles zu schwach. Das war irgendwie Fußball von einem anderen Stern.“

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Der andere Finalist wird einen Tag später in São Paulo im Match zwischen Argentinien und den Niederlanden ermittelt. Im Fokus stehen dabei Lionel Messi und Arjen Robben. Im Duell der Superstars droht einer herausragenden Fußballer-Generation der WM-Abgang ohne Krönung. Argentinien um Alleinunterhalter Messi und die Niederlande mit ihrem spektakulären Angriffstrio stehen im Zenit des Könnens, jetzt soll endlich der Titel her. Im Oranje-Team rechnet Manndecker Ron Vlaar trotz seiner Kniebeschwerden mit seinem Einsatz, der bei Stürmer Robin van Persie wegen Magenproblemen unsicher ist.

Doch eine Fußball-Großmacht wird auch diesmal scheitern. „Argentinien bleibt Argentinien, aber wir sind Niederlandes Elftal“, betonte Altstar Wesley Sneijder die eigene Stärke – und will nicht an die 1:3-Finalpleite gegen die Albiceleste von 1978 erinnert werden: “Die Geschichte ist schön und gut, aber wir müssen sie jetzt vergessen.“

Nicht nur die Oranje-Offensive mit den 30-jährigen Robben, Sneijder und van Persie, sondern auch die Mannschaft um Messi unternimmt am Zuckerhut schon den dritten gemeinsamen Anlauf zum Premieren-Coup. Beim kommenden Weltturnier in Russland sind 21 der 23 Mitglieder des aktuellen argentinischen Kaders 30 Jahre und älter, ein Neuaufbau ist unausweichlich. Routinier Javier Mascherano hofft, dass das lange Warten auf einen Titel für ihn, Messi und Maxi Rodriguez ein Ende hat. „Leo, Maxi und auch ich könnten nun den großen Schritt machen.“ (dpa/dmz/hl)

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